B-C Disc, 193
B-C Disc Causae Discussionum (Zwangsversteigerungen)
Causae Discussionum (Zwangsversteigerungen) >> 1601-1700
1624 - 1628
Enthält: Schuldner: † Kramer Georg Borchman, ehedem verheiratet mit der † Anna zur Floet. Haus: Zwei Gademe an der Bergstraße zwischen Häusern des Gerhard Sunderhaus und des Buchbinders Lambert Grothus. Antragsteller: Ratsherr Henrich Stüker, Rentmeister Franz zur Floet in Velen und Notar Wennemar Schmeddes, verheiratet mit Elske Borchman, als Vormünder der fünf Kinder des Schuldners. Gläubiger: Johan Lütke Stockdieck, Bernard Suer und Pastor Jodokus Schlüter in Ladbergen; Johan Risenbeck in Westbevern; die Erben des Kaufhändlers Anton von der Heiden in Amsterdam, vertreten durch Johan Rosengarten; Laurenz Epping und dessen Ehefrau Gertrud Lageman; Bitter zur Wieren in Greven; Bernard Loisman; Notar Christoph zum Schloet; Henrich Schwecke; Klare Nüse, Witwe des Henrich Mensing; Frera (recte: Frede) von Ripperda, Witwe (des Heinrich von) Ackenschock zu Amelsbüren, als Erbin der Witwe des Dietrich Kerckering; Elsa Hundebeck, Witwe des Hofgerichtsprokurators Johan zur Lippe; Jost von Essen in Tecklenburg und dessen Ehefrau Ursula Schilling, Schwester der Gertrud Schilling; Evert Henrichman; Notar Gerhard Sunderhaus; Katharina Possigk in Saerbeck; Else Mollenhove; Henrich Lappenberg; Anna ufr Saligkeit; Anna Crabbe, Witwe des Martin zur Wisch; Wilbrand zur Becke und dessen Ehefrau Katharina Brüning; Johan von Detten auf der Bergstraße; der Sohn des † Georg Vinhagen, vertreten durch den Vormund Bernard Buerman; die Witwe des Johan Baecks auf der Kreuzstraße; Johan zum Berge; Berndt Kroendrup; die Kinder des † Hutmachers Henrich Bocholt; Johan zur Hove, Glasmacher (=Glaser). Anlagen: 1625 Februar 5, Ausfertigung: Nachlassverzeichnis Borchman.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:04 MEZ
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