"7. Genossenschaftsratstagung RV 27.06.1990" (Büchsentitel). [Siebente Tagung vom Genossenschaftsrat vom Konsum-Bezirksverband Chemnitz mit Vertretern der Regionalverbände am 27.06.1990 im VAZ "Forum"]
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30878 Konsumgenossenschaftsverband des Bezirkes Karl-Marx-Stadt, Nr. AV 30878-020 (Zu benutzen im Staatsarchiv Chemnitz)
30878 Konsumgenossenschaftsverband des Bezirkes Karl-Marx-Stadt
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1990
Enthält u. a.: Teil 1: Erika Schieweg (?) (Vorstandsmitglied vom Konsum-Bezirksverband Chemnitz, Tagungsleiter) mit Begrüßung und Eröffnung der 7. Tagung des Genossenschaftsrates im Veranstaltungszentrum "Forum".- Bestätigung der Tagungsordnung und Zeitplan.- Aufruf Punkt 1 der Tagesordnung, Bericht des Vorstandes, Erläuterung zu Strategie und Aufgaben der Bezirksorganisation im 2. Halbjahr 1990 (00:00:00).- Hans Leichsenring (Vorstandsvorsitzender vom Konsum-Bezirksverband Chemnitz) über Aufgaben der 7. Tagung und Bericht des Vorstandes über das 1. Halbjahr.- Sehr rasche, tiefgründige Veränderungen im Land erschwerten die Erledigung der Leitungsaufgaben und der Versorgungsaufgaben in den mehr 3.000 Verkaufsstellen und Betrieben der Produktionskombinate der KG.- Die Handelstätigkeit vollzieht sich derzeit unter kaum berechenbaren Bedingungen.- Dank an haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter.- Absatzprobleme in verschiedenen Sortimenten und Beschaffung riesiger Warenmengen.- Verzichtet auf Erläuterungen zu Ursachenanalyse in Bezug auf Vorfeld der Währungsunion.- Bestehen in der Marktwirtschaft erfordert hohe Fachkenntnis und Risikobereitschaft.- Konstatiert insgesamt gute Erfüllung der Aufgaben unter besonders schwierigen Bedingungen.- Daten zur Erfüllung des Warenumsatzplanes per 31.05.1990.- Kritik an fehlendem staatlichen Ausgleich des Preisverfalls für Konsumgenossenschaften, während für umgewandelte staatliche Betriebe dieser Ausgleich gezahlt wird.- Deutliches Wachstum im Bereich Industriewaren gegenüber 1989.- Differenziertes Ergebnis bei Erfüllung der Planaufgaben in Produktionsbetrieben Backwaren und Fleisch mit Leistungen im Vergleich zu 1989.- Überproportionale Leistungen im Handel führten zur Planübererfüllung.- Große Anstrengungen zur Gewinnerzielung in allen Geschäftsbereichen.- Kritik an Verkaufsstellenleitern, die wiederholt hohe Inventurdifferenzen verzeichnen.- Diese Leiter müssen zukünftig andere Aufgaben übernehmen.- Große Anstrengungen sind zur Beschaffung von Vermögensnachweisen in Grundbuchämtern geleistet worden.- In Vorjahren waren große Versäumnisse bei der Datenpflege in Grundbüchern zugelassen worden (00:01:35).- Hans Leichsenring mit Informationen über das Strategiekonzept und Erläuterung notwendiger Maßnahmen unter Bedingungen der Wirtschafts- Währungs- und Sozialunion.- Zukunft der gesamten genossenschaftlichen Organisation im Bezirk Chemnitz.- Beschlussfassungen zur Zukunftsgestaltung sind notwendig.- Besonders der Lebensmittel-Einzelhandel ist in der BRD das am meisten umkämpfte Marktsegment.- Versäumnisse der KG in alten Bundesländern diskreditierten den Namen "Konsum" in Westeuropa.- Erfahrungen zeigen, dass Einheitlichkeit der Organisation und Hinwendung zum Markt grundlegende Voraussetzungen für erfolgreichen Handel sind.- Aufzählung der Hauptziele der KG Chemnitz.- Festigung einer Dachorganisation durch Verhandlungen mit dem Bund Deutscher Konsumgenossenschaften (BRD) und dem Verband Deutscher Konsumgenossenschaften (VdK).- KG Chemnitz eG gehört deren Mitgliedern und wird Angriffe gegen Tradition und Eigentum der eG abwehren.- Kritik an Regierungsentscheidungen zur Umsetzung von Experimentalregionen Berlin und Chemnitz.- KG Chemnitz eG bestimmt ihre Aufgaben und Ziele selbst.- Erforderlich ist Herausbildung einer einheitlichen Unternehmensführung.- Vorhandenes Verwaltungspersonal ist den derzeitigen Anforderungen oft nicht gewachsen.- Ausarbeitung und Umsetzung von Marktstrategien und Aufbau eigener Großhandelsstrukturen.- Erforderlich ist ein qualitativer Sprung von Verwaltungs- und Verbandsorgan zu einer Unternehmensleitung.- Ziel ist die Fusion der Regionaldirektionen der KG des Bezirkes zum Jahresende 1990 zur Sicherung der Arbeitsplätze.- Problem der Kündigung von Verkaufsstellen in gemieteten Objekten.- Forderung nach Entscheidungen bei unrentabel arbeitenden Verkaufsstellen.- KG Chemnitz will weiterhin an der Rückvergütung festhalten.- Risiken im Bereich Gastronomie aufgrund der Bedingungen der Marktwirtschaft.- Vorschlag zur Zusammenführung der gastronomischen Einrichtungen in einer Betriebskette.- Vorschläge zur strategischen Ausrichtung der Gaststätten (00:14:17).- Teil 2: Fortsetzung der strategischen Erläuterungen von Hans Leichsenring im Hinblick auf die Währungsunion.- Direktverkauf von Produktionsbetrieben an KG.- Ab 01.07.1990 wird gemischtes Angebot an Produkten aus DDR und BRD vorliegen.- Schaffung von sortimentsbezogenen Einkaufskollektiven.- Beschreibung der Hauptlinien der Handelstätigkeit.- Geschäftstätigkeit des 1. Halbjahres 1990 muss ordnungsgemäß mit einer Schlussbilanz Mark der DDR (Mark) abgeschlossen werden.- Erläuterungen zu finanzrechtlichen Regelungen (00:00:00).- Leichsenring zur 8. Tagung des Genossenschaftsrates des VdK, auf welcher der gemeinsame konsumgenossenschaftliche Arbeitsausschuss BRD-DDR zum genossenschaftlichen Briefwesen Stellung genommen hat.- Nach Inkrafttreten des Staatsvertrages BRD-DDR wird es erforderlich, die KG, Verbände und Unternehmen der KG nach den neu geltenden Bestimmungen (Genossenschaftsgesetz der BRD) zu prüfen.- Bildung eines einheitlichen Revisionsverbandes Deutscher Konsumgenossenschaften wurde vorgeschlagen.- Die KG Chemnitz eG wird dem Revisionsverband Deutscher Konsumgenossenschaften Hamburg beitreten.- Tagung des VdK hat Neufassung des Statutes und der Dokumente für Vorbereitung und Durchführung der Wahlen der KG Chemnitz bestätigt.- Mit der Vorbereitung der Mitglieder- und Vertreterversammlungen kann begonnen werden.- Aufruf zur engen Kommunikation mit den Mitgliedern.- Die bevorstehende Währungsunion wird eine besondere Bewährungsprobe für das Unternehmen Konsum.- Wünscht allen viel Erfolg (Atmo Beifall) (00:07:35).- Aufruf zur Diskussion über den Bericht, die strategische Neuausrichtung und die vorliegenden Beschlussvorlagen.- Festlegung der Redezeit (00:11:17).- Hartwig Knoll (?) (Leiter vom Regionalverband der KG Plauen) über offene Probleme im Zusammenhang mit der Währungsumstellung.- Probleme mit Preisaufschlägen, Limitierung von Warenbeständen, Müllerzeugung durch Verpackungen.- Zustimmung zum Strategiekonzept des Vorstandes der KG Chemnitz.- Kritik an der Öffentlichkeitsarbeit des VdK.- Bereich Gaststätten sollte zukünftig auf Miet- und Pachtbasis betrieben werden.- Kritik am Konzept für Öffnungs- und Ruhetage.- Notwendige Erarbeitung einer Strategie im Bereich Immobilien im 2. Halbjahr 1990.- Appell an Beschaffungsorganisation, Preisvorteile bei Beschaffungsbündelung zu nutzen.- Vorstand der KG Zwickau geht eigene Wege, wird nicht in den Verbund KG Chemnitz eintreten.- Regionalverband der KG Plauen schließt sich den Auffassungen des Bezirksvorstandes Chemnitz an (Atmo Beifall) (00:12:45).- Ankündigung der Kaffeepause.- Fortsetzung der Diskussion mit Beitrag von Gange (?) (Vorsitzende der Kommission Gaststätten des Genossenschaftsrates vom Konsum-Bezirksvorstand Chemnitz) über das mögliche Weiterbestehen konsumgenossenschaftlicher Gaststätten unter marktwirtschaftlichen Bedingungen.- Mitarbeiter sind durch Diskussionen um das Bestehen der Gaststätten stark verunsichert.- Appell an alle Vorstandsmitglieder, diese Diskussionen einzustellen.- Unrentable Gaststätten wurden bereits abgegeben.- Sächsische Gastronomie sollte beim Aufbau von Betriebsketten nicht vergessen werden [Ende bricht im Satz ab] (00:25:29).- Teil 3: [Modulation beginnt im Satz] Diskussion mit Hans Leichsenring (im OFF) um das Verhalten des Vorstandsvorsitzenden der Regionaldirektion Zwickau.- Leichsenring beantwortet Fragen der Vertreter der Regionalverbände zu Warenlieferungen aus der BRD im Vorfeld der Währungsumstellung (Atmo Stimmengewirr und Stühlerücken im Saal) (00:00:00).- Teil 4: [Modulation beginnt im Satz] Erika Schieweg (?) Verlesung der Beschlussvorlage zur Wahl der Vorstandsmitglieder des Bezirksverbandes Horst Sperlich (?) und Reiner Rudolph (?).- Abstimmung über die Beschlussvorlage mit positivem Votum.- Glückwunsch zur Wahl (Atmo Beifall).- Abstimmung über Beschlussvorlage zu Kreis- und Delegiertenkonferenzen mit positivem Votum.- Abstimmung über Namensänderung des Bezirksverbandes Karl-Marx-Stadt in KG Chemnitz mit positivem Votum (00:00:00).- Verlesung der Beschlussvorlage zur Beendigung der Mitgliedschaft der KG Stadt und Kreis Zwickau, Diskussion im Saal um Stellungnahmen.- Vorschlag, die Abstimmung zurückzustellen (00:10:25).- Verlesung der Beschlussvorlage zur Verfassung eines Protestschreibens an den Ministerpräsidenten Lothar de Maiziere mit Standpunkte zur Ablehnung der Limitierung der Lieferungen aus der BRD sowie der Erhebung von Preisaufschlägen auf ausgewählte Waren, Abstimmung mit positivem Votum (00:20:25).- Abstimmung über den Antrag zur Ablehnung eines Kandidaten als Genossenschaftsrat, Veronika Dapp (?), Abstimmung mit positivem Votum (00:22:07).- Beendigung der Beratung und Verabschiedung der Tagungsteilnehmer (Atmo Beifall, Stimmengewirr).- Teil 5: [Modulation beginnt im Satz] Diskussion mit Hans Leichsenring (im OFF) um das Verhalten des Vorstandsvorsitzenden der Regionaldirektion Zwickau.- Vorschlag zur einer Einberufung eines neuen Genossenschaftsratssitzung, die den Ausschluss des Verbandes Zwickau aus dem Bezirksverband beschließen kann.- Schieweg (?) zu juristischen Fragen bezüglich der Geltung des DDR-Recht.- Diskussion um Entlassung des Vorsitzender der KG Stadt und Land Zwickau [Ende bricht im Satz ab] (00:00:00).- Teil 6: Hans Leichsenring über Vorbereitung der Unternehmensstrategie für den Bereich Gaststätten.- Veränderung der vertraglichen Beziehungen in Vorbereitung der Währungsumstellung.- Systematischer Aufbau eines einheitlichen Großhandels.- Ausprägung neuer Vertriebslinien in genossenschaftlichen Industriebetrieben.- Neubestimmung der Leistungsprofile und der Sortimente in der Konsum-Industrie.- KG Konsum muss Beschlüsse zur Gründung konsumeigener Kombinate aus dem Jahr 1982 ändern.- Kombinate sollen teilweise als Tochtergesellschaften ausgegründet werden.- Strategiearbeit und Umsetzung von Konzepten muss seitens der Leitung gleichzeitig geleistet werden (00:00:00).- Erläuterung von notwendigen Maßnahmen zur Gestaltung der Preispolitik.- Notwendige Änderungen der Leitungsstruktur auf dem Gebiet Handel im Bezirksverband.- Strategie bedarf der fortlaufenden Komplettierung und inhaltlichen Qualifizierung.- Schulung von Verkaufsstellenleitern in Vorbereitung auf die Marktwirtschaft.- Einleitung des Aufbaus einer Immobilienverwaltung.- Herausforderungen in der Zeit der Währungsumstellung können nur gemeistert werden, wenn alle Mitarbeiter hohes Engagement zeigen und das Vertrauen der Mitglieder bestätigt wird (00:10:28).- Leichsenring über Vorbereitungen zur Gründung einer KG Chemnitz und zur Durchführung von Delegiertenkonferenzen.- Regionalverband Zwickau lehnt die Verschmelzung ab.- Kritik am Verhalten des Vorstandes KG Zwickau.- Derzeit wird die arbeitsrechtliche Verantwortung des Vorsitzender der KG Zwickau geprüft (00:17:28).- Leichsenring zu Veränderungen im Vorstandsbereich Handel.- Vorbereitung der flächendeckenden Versorgung ab 02.07.1990.- Mit REWE wurden Zusatzlieferungen vereinbart.- Derzeit ist die Entwicklung des Kaufverhaltens der Kunden nach dem 02.07.1990 nicht einzuschätzen.- Auswirkungen der Einschränkungen der Anstalt für landwirtschaftliche Marktordnung (ALM) mit Aufschlag für Importprodukte.- Organisation der Marktbeobachtung erhält nach dem 02.07.1990 Priorität (00:22:31).- Leichsenring mit Aussagen zu Sortimentsgruppen aus Produktion der DDR und der BRD.- Neu gegründete Sächsische Milchunion GmbH in Kooperation mit Milchunion Nürnberg wird Lieferpartner auch für Joghurt und H-Milch.- Hofft auf Ende des Eingreifens der ALM durch Regierungsbeschluss, damit Importe an Joghurt wieder möglich werden.- Fischhandel bringt neue Produktionsprofile in das Angebot.- Im Bereich Industriewaren werden für das 2. Halbjahr umfangreiche Angebote offeriert [Ende bricht im Satz ab] (00:26:20).- Teil 7: [Modulation beginnt im Satz] Ausschnitt aus Diskussionsbeitrag Gange (?) (Vorsitzende der Kommission Gaststätten des Genossenschaftsrates vom Konsum-Bezirksvorstand Chemnitz) über Einsatz von Rationalisierungsmitteln für Gaststätten.- Strategiekonzept muss rasch in die Praxis umgesetzt werden.- Abschluss langfristiger Pachtverträge und Finanzierungsquellen zur Sicherung der Arbeitsplätze.- Forderung nach Unterstützung des Vorstandes beim Aufbau neuer Strukturen.- Entlohnung der Gaststättenleiter mit Gewinnbeteiligung.- Bitte um Unterstützung beim Aufbau des Betriebsteiles "Gastronom".- Die Kommission Gaststätten wird das in sie gesetzte Vertrauen rechtfertigen.- Die Kommission gibt Zustimmung zur Beschlussvorlage über das Strategiekonzept (Atmo Beifall) (00:00:00).- Lothar Georgi (?) (Vorsitzender der KG Aue) über Beratungen des Strategiekonzeptes auf allen Ebenen.- Erhaltung des Konsum auch unter Bedingungen der Marktwirtschaft.- " ...ein Zusammenschluss, eine Fusion ist ein Gebot der Vernunft".- Forderung nach Gewinnbeteiligung der Mitglieder und Mitarbeiter.- Forderung nach Koordinierung der Vertriebslinien.- Notwendig ist Vorbereitung der Fusion, damit ab 01.01.1991 ein kompaktes Unternehmen entsteht.- Genossenschaftsrat Aue stimmt dem Strategiekonzept zu.- Forderung an Vorstand Trödel (?) in Zwickau, seinen Standpunkt zu überprüfen (Atmo Beifall) (00:08:12).- Siegfried Schreiter (?) (Mitglied vom Konsum-Bezirksvorstand Chemnitz, Leiter der Kommission Mitgliederorganisation) über Beratungen der Kommission über das Strategiekonzept, das Rahmenstatut und den Maßnahmenplan zur Vorbereitung und Durchführung der Wahlen in den KG.- Erläuterungen zum neuen Rahmenstatut im Vergleich zum alten Statut.- Erläuterungen zum Maßnahmeplan des VdK zur Wahlordnung und zur Durchführung der Wahlen.- Forderungen nach Überarbeitung einiger im Maßnahmeplan enthaltenen Entscheidungen des VDK hinsichtlich der Delegiertenwahlen.- Forderung nach klaren Aussagen, wie bei Vereinigung von KG zur Notwendigkeit der Wahl von geschäftsführenden Vorständen, Entlastung der Vorstände und Vorbereitung der Vertreterversammlungen.- Sieht Probleme bei der Vorbereitung der Vertreterversammlungen der neu zu bildenden KG, verweist auf Bezeichnung "Ersatzvertreter" und Vertreterwahlen in Landkreisen.- In den KG des Bezirkes sind derzeit 572.000 Mitglieder in 1.400 Grundorganisationen organisiert.- Die nur kurz Zeit vorliegenden Beschlüsse lassen noch keine abschließende Bewertung zu, wünscht sich Beratung mit Vertretern anderer Kommissionen.- Die Kommission Mitgliederorganisation des Genossenschaftsrates des Bezirksverbandes erteilt dem Bericht, sowie dem Standpunkt zur KG Stadt und Kreis Zwickau, dem Strategiekonzept und den Beschlussvorlagen ihre Zustimmung (Atmo Beifall) (00:16:26).- Fred Trödel (?) (Vorstandsvorsitzender der KG Kreis und Stadt Zwickau) mit Stellungnahme zum Strategiekonzept des Vorstandes der KG Chemnitz eG.- Die KG im Bezirk sind selbstständig und können frei über ihre Entwicklung entscheiden.- Bericht über Beratung des Genossenschaftsrates der KG Zwickau mit Ablehnung weiterer Verhandlungen über die Fusion mit der KG Chemnitz eG (aus dem OFF im Saal sehr leise) [Ende bricht im Satz ab] (00:28:07).- Teil 8: [Modulation beginnt im Wort] Fortsetzung der Ausführungen von Fred Trödel (?) (aus dem OFF, sehr leise) über Gründe für die Ablehnung des Strategiekonzeptes der KG Chemnitz zur Verschmelzung der im Bezirk organisierten KG.- Die KG Zwickau will die Eigentumsfrage durch Kooperation mit anderen Unternehmen auch nicht in Ansätzen in Frage stellen.- Die KG Zwickau hat sich in Übereinstimmung mit dem VdK, für eine Zusammenarbeit mit der KG coop Dortmund-Kassel eG entschieden.- Die Ergebnisse der bisherigen Zusammenarbeit zeigen, dass KG lebensfähig sind.- Erfahrungen der KG Dortmund-Kassel bezüglich der Konzentration der KG bestätigen KG Zwickau in ihrer Entscheidung.- KG Schleswig-Holstein eG und KG coop Dortmund-Kassel eG haben einen neuen Dachverband gegründet.- KG Zwickau beabsichtigt, gemeinsam mit dem Großhandel der Stadt Zwickau die Kapitalgesellschaft des Großhandels zu bilden und den Warenbezug über die Großhandelsorganisation der KG Dortmund zu organisieren (aus dem OFF im Saal sehr leise) (00:00:00).- Trödel (?) " ...wir geben REWE keine Gewinne".- Diese Entscheidungen dienen der Sicherung der genossenschaftlichen Organisation in der Zukunft.- Die Vorstände der KG Gera, Halle (Saale) und Leipzig gehen den gleichen Weg.- KG Dortmund hilft den KG in neuen Bundesländern bei der Umstellung.- Kritik am Strategiekonzept der KG Chemnitz, das Kooperation mit der REWE AG enthält.- Verweist auf Genossenschaftsgesetz im Hinblick auf Freiwilligkeit bei Zusammenschlüssen.- Warnt vor Konkurrenz durch REWE-Märkte.- Die KG Zwickau beabsichtigt, eine eigene Gesellschaft zu gründen (ab 00:02:44 Pegelanstieg).- Jungmann (?) (Mitglied vom Vorstand vom Konsum-Bezirksverband Chemnitz) mit massiver Kritik an der Tagung, bei der Diskussionen wie in der Volkskammer geführt werden.- Frage nach Sinnhaftigkeit der Zusammenarbeit mit der konkurrierenden REWE-Gruppe.- Nachfrage zur Privatisierung von Gastronomieobjekten (aus dem OFF im Saal, leise) (00:10:13).- Neupert (?) (Mitglied der KG Zwickau) mit Bitte um weitere Beratung über eine mögliche Fusion der KG Zwickau und Chemnitz (aus dem OFF im Saal, leise) (00:14:56).- Abschluss der Diskussion (00:16:20).- Hans Leichsenring mit Schlussbemerkungen zur Beratung.- Die Mitglieder vom Genossenschaftsrat unterstützen in der Mehrzahl die Strategiekonzeption des Vorstandes zur Zukunft der genossenschaftlichen Organisation in der Region Chemnitz.- Die bevorstehende Währungsumstellung bildete ein Schwerpunktthema.- Erläuterungen zu Details des Strategiekonzeptes.- Der Vorstand des Bezirksverbandes wird die Tagung auswerten.- Appelliert an Optimismus, Konsum ist in vielen Regionen der größte Arbeitgeber.- Ruft zu Ruhe und Besonnenheit bei der Sicherstellung der Versorgung der Bevölkerung auf.- Marktentwicklungen müssen intensiv beobachtet werden.- Details zur Entstehungsgeschichte der Kette REWE.- Kritik an Konkurrenzverhalten der KG coop Dortmund in Sachsen.- Bisher hat die KG Chemnitz noch keinen Vertrag mit REWE.- Warenbeziehungen sind keine Eigentumsbeziehungen.- Kritik an substanzloser Polemik von Trödel (?).- Appelliert an gute Vorbereitung der Wahlen.- Am 01.07.1990 muss das Unternehmen Konsum eine "Feuerprobe" auf dem Markt bestehen.- Der Konsum ist auf engagierte Leiter und Mitarbeiter angewiesen (Atmo Beifall) (00:16:47).- Feststellung der Beschlussfähigkeit der Tagung.- Abstimmung über Beschlussvorlagen, zur Bestätigung des Berichtes des Vorstandes, Auftrag an den Vorstand zur Vorbereitung der Gründung der neuen KG Chemnitz eG und zur Vorbereitung der Delegiertenkonferenz des Bezirksverbandes, mit positivem Votum.- Verlesung der Beschlussvorlage über die Wahl von Vorstandsmitgliedern des Bezirksverbandes [Ende bricht im Satz ab] (00:26:40).- Teil 9: [Modulkation beginnt im Satz] Hans Leichsenring zum weiteren Zeitplan für Beratungen (aus dem OFF) (00:00:00).- Horst Sperlich (?) (Mitglied vom Genossenschaftsrat der KG Bezirk Chemnitz) über die Zusammensetzung der Kalkulationsgruppen zur Erarbeitung einer Preisbildungspolitik.- Über Beschlüsse des Ministerrates über Preisaufschläge für Industriewaren aus dem Ausland (BRD).- Erläuterung der Berechnungsgrundlagen für Preiskalkulationen (00:01:06).- Kontroverse Diskussion im Saal (Atmo starke Saalgeräusche) (00:07:14).- Sperlich (?) mit weiteren Antworten auf Fragen aus dem Saal bezüglich der Preiskalkulation im Zusammenhang mit der Einführung Währungsunion (Atmo starke Saalgeräusche) [Ende bricht im Satz ab] (00:09:57).
AV-Medien
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:47 MEZ