Kaiser Karl IV. bekundet, daß er die Streitigkeiten zwischen Erzbischof Gerlach von Mainz und der Stadt Mainz unter Beiziehung des Patriarchen Mar...
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69 K13
Bestellsignatur: HStAD, Best. C 1 A, Nr. 69
C 1 A Handschriften (Urkundensammlungen und Kopiare, Kanzleibücher, historiographische, personengeschichtliche und heraldische Quellen): Urkundensammlungen und Kopiare
Handschriften (Urkundensammlungen und Kopiare, Kanzleibücher, historiographische, personengeschichtliche und heraldische Quellen): Urkundensammlungen und Kopiare >> Judaica
Frankfurt 1366 September 13
Papier, Abschrift (18. Jh.)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Sonntag nach Nativitatis Marie
Identifikation (Urkunde): Fundstelle (Blatt / Seite): Nr. 69, p. 386
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Kaiser Karl IV. bekundet, daß er die Streitigkeiten zwischen Erzbischof Gerlach von Mainz und der Stadt Mainz unter Beiziehung des Patriarchen Marquard von Aquileja, des Deutschmeisters Philipp v. Bickenbach, des Propstes Burkhard von Wisherad, des Burggrafen [Burkhard] v. Magdeburg, des Herzogs Rudolf v. Sachsen und des Thiemo v. Coldiz entschieden habe. Danach sollen die Bürger und die Stadt Mainz dem Erzbischof einen jährlichen Zins von 112 Mark rheinischer Pfennige von den Juden daselbst entrichten, wie dies seit langer Zeit Herkommen ist.
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Reich, Heiliges Römisches:Kaiser u. Könige:Karl IV. v. Luxemburg
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Mainz, Erzstift:Erzbischöfe:Gerlach v. Nassau
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Mainz, Stadt
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Aquileja, Patriarchat:Marquart, Patriarch
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Bickenbach, Philipp v., Deutschmeister
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Wisherad, Stift:Burkhard, Propst
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Magdeburg, Burkhard v., Burggraf
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Sachsen:Herzog Rudolf v.
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Coldiz, Thiemo v.
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Frankfurt
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Marquart, Patriarch von Aquileja
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Burghard:Propst von Stift Wisherad
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Vergleich
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Schiedsspruch
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Judensteuer
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Herkommen
Identifikation (Urkunde): Fundstelle (Blatt / Seite): Nr. 69, p. 386
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Kaiser Karl IV. bekundet, daß er die Streitigkeiten zwischen Erzbischof Gerlach von Mainz und der Stadt Mainz unter Beiziehung des Patriarchen Marquard von Aquileja, des Deutschmeisters Philipp v. Bickenbach, des Propstes Burkhard von Wisherad, des Burggrafen [Burkhard] v. Magdeburg, des Herzogs Rudolf v. Sachsen und des Thiemo v. Coldiz entschieden habe. Danach sollen die Bürger und die Stadt Mainz dem Erzbischof einen jährlichen Zins von 112 Mark rheinischer Pfennige von den Juden daselbst entrichten, wie dies seit langer Zeit Herkommen ist.
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Reich, Heiliges Römisches:Kaiser u. Könige:Karl IV. v. Luxemburg
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Mainz, Erzstift:Erzbischöfe:Gerlach v. Nassau
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Mainz, Stadt
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Aquileja, Patriarchat:Marquart, Patriarch
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Bickenbach, Philipp v., Deutschmeister
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Wisherad, Stift:Burkhard, Propst
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Magdeburg, Burkhard v., Burggraf
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Sachsen:Herzog Rudolf v.
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Coldiz, Thiemo v.
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Frankfurt
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Marquart, Patriarch von Aquileja
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Burghard:Propst von Stift Wisherad
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Vergleich
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Schiedsspruch
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Judensteuer
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Herkommen
Judaica
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:39 MESZ
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