Julius, Herzog von Braunschweig und Lüneburg, stimmt der Verpfändung des Meierhofs mit drei Hufen zu Holzminden durch Andreas, Abt und Konvent des Klosters Amelunxborn für 500 Goldgulden an Hauptmann Wulbrand Gülicher und Heinrich Heinemeier, Amtmann zu Fürstenberg, nach Angabe der inserierten Urkunde vom 21.12.1578 zu. Vorbehalt des Wiederkaufsrechts und des Reverses. Ankündigung der Unterschrift und des Siegels des Ausstellers Geschehen und geben Heinrichs Stadt bey unserm Hofflager am 29.12.1578 Unterschrift: Julius manu propria im Falz: Carll Kappaun von Zswoykaw Gabriel von Donope Andreas, Abt, und Konvent des Klosters Amelunxborn verpfänden den Meierhof, genannt die Botler, vor Holzminden mit 3 Hufen zehntfreien Landes, der bisher an den verstorbenen Obristen Johann Gülicher für 225 Goldgulden verpfändet war, nun für 500 Goldgulden an Wulbrand Gülicher und Heinrich Heinemeier, Amtmann zu Fürstenberg. Davon wurde Gülichers alter Pfandschilling bezahlt, 160 Goldgulden an Heinrich Krevens Erbens, 50 Goldgulden an den alten Kellner, Herrn Heinrich zu Stadtoldendorf, die restlichen 35 Goldgulden zum Nutzen des Klosters. Vorbehalt des jährlichen Wiederkaufsrechts durch Herzog Julius von Braunschweig oder das Kloster zu Peter und Paul nach Kündigung am Thomastag. Bewilligung, Ablösung statt mit Gold, jeden Goldgulden zu 40 Mariengroschen, mit Talern. Anwartschaft nach der Ablösung den Hof gegen den alten Zins von 7 Scheffel 2 Himten Roggen, 2 Scheffel 4 Himten Weizen, 2 Scheffel 4 Himten Gerste und 6 Scheffel Hafer zu behalten. Vorbehalt des Konsenses des Herzogs. Ankündigung der Unterschrift und des Siegels von Abtei und Konvent Geschehen und geben Amelunxborn am Tage Thomae anno 1578 Insert in 1578 Dezember 29