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Auseinandersetzungen der Kanzlei des Fürstentums Nassau-Siegen katholische Linie mit benachbarten Territorien (Sayn-Kirchberg, Sayn-Wittgenstein, Nassau-Dillenburg)
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Auseinandersetzungen der Kanzlei des Fürstentums Nassau-Siegen katholische Linie mit benachbarten Territorien (Sayn-Kirchberg, Sayn-Wittgenstein, Nassau-Dillenburg)
Nassau-Oranien: Akten (Altes Dillenburger Archiv) >> 3 Verwaltung der nassauischen Grafschaften und Fürstentümer >> 3.2 Teilgrafschaften, Teilfürstentümer >> 3.2.5 Nassau-Siegen >> 3.2.5.2 Katholische Linie >> 3.2.5.2.5 Justizwesen
1730-1738
Enthält u.a.: Johannes Flenner ./. Johannes Weigand: Schuldenforderungen, 1730
Enthält u.a.: Misshandlung des Sohns des Ludwig Böcking aus Grund Burbach nach der Rückkehr vom Jahrmarkt durch Johann Karl Stoltz aus Rinsdorf, 1731
Enthält u.a.: Johann Koffmann in Salchendorf ./. Johann Wilhelm Betz: Diebstahl, 1733
Enthält u.a.: Verfahren gegen den Bäcker in Berleburg, Johannes Schneider, wegen Schulden, 1735
Enthält u.a.: Verschleppung des Tagelöhners Ludwig Wagner aus der Struthhütte, 1736
Enthält u.a.: Befreiungen von Winterquartieren, 1736
Enthält u.a.: Einbezahlung von Falschmünzen in die Rentkammer durch Anton Dreisbach in Rinthe, 1736
Enthält u.a.: Konfiszierung des Wagens und des Pferds eines Fahrknechts durch Johann Heinrich Trupach, 1737
Enthält u.a.: Münzfälscherei des Johann Heinrich Heidmann aus der Grafschaft Mark, 1737
Enthält u.a.: Errichtung eines Wohnhauses durch den Grenzschützen Blaufuß in Niederschelden, 1737
Enthält u.a.: Ahndung der 'enormen Verbrechen' des Daniel Marburger aus Elsoff, 1737
Enthält u.a.: Ahndung von Holzfreveln, 1738
Darin auch: Edikt des Kurfürsten Karl Philipp von der Pfalz gegen Räuber und 'herrenloses Gesindelt', 1736 (Druck)
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.