Belege zur Rechnung der An- und Termingelder von Johannis 1684 bis dahin 1698
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Z 88, F 100 Nr. 13 (Benutzungsort: Dessau)
Z 88 (Benutzungsort: Dessau) Facharchiv Zerbst
Facharchiv Zerbst >> Fach 100 Landschaft, Tranksteuer, Quarten
Enthält u.a.: Gerichts- und Schreibgebühren des Amts Zerbst in den Konkurs- und Liquidationssachen von Georg Höle(n) aus Steutz , 29. Aug. 1685; wegen des Verkaufs von zwei Acker- und Kossatengüter von Elias Heinrich zu Niederlepte, 1. Sept. 1685; wegen Verkauf des Halbspännerguts von Andreas Dorenburg zu Niederlepte, 2. Sept. 1685; in den Konkurs- und Liquidationssachen von Andreas Mehne aus Hohenlepte, Sept. 1685; von Christian Bertz aus Hohenlepte, März 1686; von David Löwe zu Eichholz, Febr., Nov. 1686; von Matthias Rummel aus Eichholz, Sept. 1686; von Paul Grasehof aus Steckby, 1686 - 1687; von Andreas Leps aus Streetz; Martin Schulze aus Streetz, Dez. 1690; von Andreas Löwe zu Niederlepte, 1691-1692; wegen der liquidierten Schulden von Franz Reinharts Halbspännergut zu Steckby, 1692; in der Schuldsache der von Bastian Cramer aus Ankuhn hinterlassenen Witwe Anna Barbara, Juli - Nov. 1692; wegen der Subhastation (öffentlichen Versteigerung) des Haus von Hans Friedrich Witwe auf dem Klosterhof in Zerbst, Sept. 1695.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.04.2025, 15:19 MESZ
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