Petrus von Dorrenbach, Abt, Johannes Hane, Prior, Johannes von Gilspach, Kellner, Gotfrid von Schorlemer, Küster, und die Konventsherren des Klosters Grafschaft (Graiisschop) verkaufen dem Hans von Heymichusen, Bürgermeister zu Schmallenberg (tor Smalenberg), und seiner Frau Belike den Lenninghofer (Lennychouer) Zehnten vor Schmallenberg für 146 schlechte Gulden, wobei 10 Schillinge auf einen Gulden zu rechnen sind, wie sie in Schmallenberg jetzt gültig sind. Dieses Geld haben die Verkäufer für ein gefordertes "Caritativum subsidium" für den Eb von Köln und für kostspielige Tageleistungen gegenüber dem Johann von Graisschop und seinen Sohn Philipp, mit denen sie bedrängt wurden, verwendet. Die Verkäufer lassen den Zehnten auf und versprechen Währschaft. Sie behalten ein Wiederkaufsrecht jährlich zu St. Andreas. Ankündigung des Abtei- und Konventssiegels. Zeugen: Herr Johan Kiiff, Pastor zu Grafschaft, und Tonies Wyman, Bürger zu Schmallenberg. Gegeben 1495 Okt. 16 (op sent Gallen dag des hilgen confessors)

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
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