Johan Pawe, Richter zu Spellen, und die Schöffen Johan van Kuthem, Wessel to Orck, Maes Scholt to Voerst, Herman Bouman und Henneken yngen Haue und der Gerichtsbote Rutgher van Losen bekunden, dass Ritter Johan van den Loe vor gehegtem Gericht bekannt hat, mit seiner verstorbenen Ehefrau Styne vor ihrem Tod zu beider und der Angehörigen Seelenheil dem Prior Arnt van den Haue und dem Konvent der Kartause bei Wesel eine Erbrente von 29 oberländischen rheinischen Goldgulden kurfürstlicher Münze gegeben zu haben aus ihrer Hälfte des Kamps, genannt die Tiende, im Kirchspiel Spellen bei dem Hof Voerst gelegen, die zahlbar ist auf Epiphanie (6. Januar). Davon sollen 4 Gulden die erste Priesterzelle berenten, die sie gestiftet haben, und 25 Gulden eine weitere Zelle. Veräußerer leistet Währschaft, sein Sohn Johan van den Loe und dessen Ehefrau Lysbeth verzichten auf ihre Rechte, für seine Tochter Styne bestätigt der Ehemann Ritter Johan van Aldenboichem die Aussteuerung. Siegelankündigung: Siegel des Richters, auch für den Boten, und Schöffensiegel. Gegheuen...op den guedesdach na sunte Gregorius daige pape et confessoris. deutsch Laut Randnotiz 1473 verkauft.