Klage des Rechtsanwalts Nördlinger und des Salomon Löwenthal gegen Gottlieb Christian Abt, Redakteur, wegen Verbalinjurien in Artikeln der Zeitung "Die Kritik" in Stuttgart
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, E 322 Nr. 1
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, E 322 Schwurgericht Esslingen
Schwurgericht Esslingen >> Akten
1837-1843, 1869-1870
Enthält u.a.: Vorakten: Untersuchung gegen den Studenten Christian Gottlieb Abt von Dobel (Kreis Neuenbürg), wegen Besitzens und Tragens von Verbindungszeichen (beteiligte Personen: Ernst Hermann Osiander von Ellwangen und Georg Friedrich Scheckle von Stuttgart); wegen Reisens während des Semsters, Besuch von Wirtshäusern während der Vorlesungszeiten und Versatz- und Darlehensgeschäften (Beteiligte: Otto Geßler von Weikersheim, Friedrich Wilhelm Neunhöffer von Künzelsau und Moritz Dietter von Bad Cannstadt); wegen Haltens von Hunden, öffentlicher Ruhestörung, Schuldenmachens, mangelhaften Fleißes, Teilnahme an der Verbindung Frankonia, Belästigung der Katharina Beyer zu Cannstadt, Rauchens auf der Straße und Beamtenbeleidigung; Untersuchung gegen Eduard Schwarz, Redakteur der "Bürgerzeitung" in Stuttgart wegen Verbalinjurien
Darin: "Die Kritik", unparteiische Zetiung, hrsg. von Christian Gottlieb Abt, Stuttgart 13., 16., 19., 21., 22. und 23. Oktober, 18., 24. und 26. November 1869;
Gegendarstellung des Salomon Löwenthal als Beilage zur "Bürgerzeitung", Stuttgart 1869
Darin: "Die Kritik", unparteiische Zetiung, hrsg. von Christian Gottlieb Abt, Stuttgart 13., 16., 19., 21., 22. und 23. Oktober, 18., 24. und 26. November 1869;
Gegendarstellung des Salomon Löwenthal als Beilage zur "Bürgerzeitung", Stuttgart 1869
1 Bü
Archivale
Abt, Christian Gottlieb
Dietter, Moritz
Geßler, Otto
Löwenthal, Salomon
Neunhöffer, Friedrich Wilhelm
Osiander, Ernst Hermann
Schwarz, Eduard
Schweickle, Georg Friedrich
Künzelsau KÜN
Weikersheim TBB
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:52 MEZ