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Mutung und Verleihung von Setzwasser auf Gutsfluren der Pfarrei Oberlungwitz an den Kauf- und Handelsmann Paul Malß aus Hohenstein für den Betrieb seiner Bleiche
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Mutung und Verleihung von Setzwasser auf Gutsfluren der Pfarrei Oberlungwitz an den Kauf- und Handelsmann Paul Malß aus Hohenstein für den Betrieb seiner Bleiche
40014 Bergamt Scheibenberg, Nr. 179 (Zu benutzen im Bergarchiv Freiberg)
Registratursignatur: VIII
40014 Bergamt Scheibenberg
40014 Bergamt Scheibenberg >> 08. Rechtsprechung des Bergamts >> 08.01. Freiwillige Gerichtsbarkeit >> 08.01.02 Verleihung von Abbaurechten >> 08.01.02.01. Mutungen und deren Bestätigung
(1775) 1789 - 1790
Enthält v.a.: Streit von Malß mit dem Huf- und Nagelschmied Christian Friedrich Schubert in Hohenstein wegen angeblich eigenmächtiger Ableitung von Quell- bzw. Setzwasser aus dessen Gartengrundstück sowie mit der Pfarrkirche in Oberlungwitz und der gesamten Gemeinde Hohenstein wegen angeblicher Entziehung von Wasser.- Kaufvertrag zwischen den Erben der Bürgerin Rosina Schubert und C.F. Schubert für ein auf der Pfarrei Oberlungwitz gelegenes Gartengrundstück mit allem Zubehör und allen Nutzungsrechten.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.