Erzbischof Jakob (I.) von Trier bestätigt, dass das Bündnis, das sein Vorgänger [und Widersacher], Erzbischof Ulrich von Manderscheid (+), mit dem Grafen Johann (V.) von Sponheim (+), abgeschlossen hatte, nicht mehr gilt. Die beiden neuen Grafen von Sponheim, nämlich Markgraf Jakob (I.) von Baden und Graf Friedrich (III.) von Veldenz, werden den entsprechenden Bündnisbrief im Dom zu Trier versiegelt zurückgeben. Auch Erzbischof Johann wird das Trierer Exemplar, sobald man dieses gefunden hat, an die beiden Grafen von Sponheim überantworten. S1 = A. S2: Domkapitel Trier
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Erzbischof Jakob (I.) von Trier bestätigt, dass das Bündnis, das sein Vorgänger [und Widersacher], Erzbischof Ulrich von Manderscheid (+), mit dem Grafen Johann (V.) von Sponheim (+), abgeschlossen hatte, nicht mehr gilt. Die beiden neuen Grafen von Sponheim, nämlich Markgraf Jakob (I.) von Baden und Graf Friedrich (III.) von Veldenz, werden den entsprechenden Bündnisbrief im Dom zu Trier versiegelt zurückgeben. Auch Erzbischof Johann wird das Trierer Exemplar, sobald man dieses gefunden hat, an die beiden Grafen von Sponheim überantworten. S1 = A. S2: Domkapitel Trier
BayHStA, Grafschaft Sponheim Urkunden 1280
Sp. U 42; E 5748/154; Stempel "Archives du Departement Bas-Rhin"
Grafschaft Sponheim Urkunden
Grafschaft Sponheim Urkunden >> 1401-1450
1443 Mai 28
Perg.
Äußere Beschreibung: 2 anhängende Siegel an Pergamentstreifen (fehlen); 19,7 x 30,7 cm; Vorderseite schwarz gestempelt ("Archives du Departement Bas-Rhin") und mit roter Nr. (154) versehen
Urkunden
Sprache der Unterlagen
Überlieferungsart: Ausf.
Originaldatierung: "[...] geben zu Wesel am dinstag nach sent Urbans tage [...]".
Überlieferung: Ausf.
Ausstellungsort: Wesel
Literatur: Hartmut Boockmann, Art. "Jakob I. v. Si(e)rck", in: NDB 10, S. 315-316.
Originaldatierung: "[...] geben zu Wesel am dinstag nach sent Urbans tage [...]".
Medium: A = Analoges Archivale
Äußere Beschreibung: 2 anhängende Siegel an Pergamentstreifen (fehlen); 19,7 x 30,7 cm; Vorderseite schwarz gestempelt ("Archives du Departement Bas-Rhin") und mit roter Nr. (154) versehen
Originaldatierung: "[...] geben zu Wesel am dinstag nach sent Urbans tage [...]".
Überlieferung: Ausf.
Ausstellungsort: Wesel
Literatur: Hartmut Boockmann, Art. "Jakob I. v. Si(e)rck", in: NDB 10, S. 315-316.
Originaldatierung: "[...] geben zu Wesel am dinstag nach sent Urbans tage [...]".
Medium: A = Analoges Archivale
Äußere Beschreibung: 2 anhängende Siegel an Pergamentstreifen (fehlen); 19,7 x 30,7 cm; Vorderseite schwarz gestempelt ("Archives du Departement Bas-Rhin") und mit roter Nr. (154) versehen
Manderscheid: Ulrich von
Sierck: Jakob von
Trier: Jakob Erzbischof von
Tier: Ulrich Erzbischof von
Veldenz: Friedrich III. Graf von
Baden: Jakob I. Markgraf von
Sponheim-Starkenburg: Johann V. Graf von
Trier (Rheinland-Pfalz), Erzbistum/Kurfürstentum: Domkapitel
Trier (Rheinland-Pfalz), Erzbistum/Kurfürstentum: Dom
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:40 MESZ