Möbelgeschäft / Einrichtungshaus Kleine (Bestand)
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Best. 506
Stadtarchiv Siegen (Archivtektonik) >> 2 Nichtamtliche Unterlagen >> 2.2 Unternehmen
Bestandsbeschreibung: Das Einrichtungshaus Kleine wurde durch Wilhelm Kleine mit Sitz in der Friedrichstraße 45 im Jahr 1912 gegründet. Zunächst war das Möbelhaus Kleine eine Spezialwerkstatt für Möbel, Wohnungseinrichtung, Innenausstattung und Möbellager. Am 26. September 1912 heiratete Wilhelm Kleine seine zukünftige Frau Maria Ermert. Ab 1922 führt das Möbelhaus Heimtextilien und ab 1924 wurde das Möbelhaus erneut um eine Polster- und Dekorationswerkstatt erweitert. Die Kinder von Wilhelm und Maria Kleine Irmgard Kleine und Wilhelm Kleine jr. führten das Geschäft weiter. Während des zweiten Weltkriegs erleidet das Gebäude schwere Schäden und musste renoviert und modernisiert werden. Im Jahr 1987 feiert das Möbelhaus Kleine 75-jähriges Firmenjubiläum. Der Bestand 506 des Stadtarchivs Siegen umfasst 66 Verzeichnungseinheiten und deckt einen Zeitraum zwischen 1914-1970 ab. So können beispielsweise Unterlagen zu Rechtsstreitigkeiten (Nr. 4) oder aber auch Unterlagen zur Erbschaftssteuer (Nr. 3) gefunden werden.
ehemals Sammlung 587
ehemals Sammlung 587
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
04.06.2025, 08:55 MESZ