Kläger: Lt. Peter Bartels als Kurator der Catharina Margaretha Stampeel, geborene Bartels, Witwe des Johann Stampeel, als Erbin der Catharina Bartels, Witwe des Johann (Matthias Sohn) Bartels in Hamburg (Beklagter).- Beklagter: Lt. Johannes Simon(i)s als Kurator der Anna Simon(s), geborene Schnittler, Witwe des Franciscus Simons, Magister, in Hamburg (Kläger).- Streitgegenstand: Appellationis; Ablehnung der "restitutio in integrum" und der Rekonventionsklage in einem Streit um die Bezahlung einer Obligation der Catharina Bartels und ihres Schwiegersohns Johann Stampeel für die Beklagten; Einrede der Kläger, dass nach dem "Velleianum senatus consultum" die Übernahme fremder Verbindlichkeiten durch Frauen unwirksam sei
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Kläger: Lt. Peter Bartels als Kurator der Catharina Margaretha Stampeel, geborene Bartels, Witwe des Johann Stampeel, als Erbin der Catharina Bartels, Witwe des Johann (Matthias Sohn) Bartels in Hamburg (Beklagter).- Beklagter: Lt. Johannes Simon(i)s als Kurator der Anna Simon(s), geborene Schnittler, Witwe des Franciscus Simons, Magister, in Hamburg (Kläger).- Streitgegenstand: Appellationis; Ablehnung der "restitutio in integrum" und der Rekonventionsklage in einem Streit um die Bezahlung einer Obligation der Catharina Bartels und ihres Schwiegersohns Johann Stampeel für die Beklagten; Einrede der Kläger, dass nach dem "Velleianum senatus consultum" die Übernahme fremder Verbindlichkeiten durch Frauen unwirksam sei
211-2_S 24
S 2113
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> S
1710-1722
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Lt. Johann Justus Faber. Beklagter: Lt. Conrad Franz Steinhausen.- Instanzen: 1. Niedergericht 1716-1717. 2. Obergericht 1717-1719. 3. Reichskammergericht 1721-1722 (1720-1722).- Darin: Korrealobligation (Gesamtschuld) von 1710 der Catharina Bartels und des Johann Stampeel als Kurator und selbschuldiger Bürge über von der Beklagten empfangene 8000 Mark Banko; Gutachten der Juristen-Fakultät der Universität Frankfurt an der Oder von 1719 ("Rationes decidendi"); "Schreiben um Bericht" des Reichskammergerichts von 1720.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11324 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:58 MEZ