E 419 Himmelwerk (Bestand)
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E 419
Stadtarchiv Tübingen (Archivtektonik) >> E: Fremdprovenienzen
1922-1983
Form und Inhalt: Das Unternehmen Himmelwerk wurde 1879 von Gottlob Himmel gegründet und beschäftigte sich anfangs mit Gaslichttechnik. 1897/98 erfolgte der Firmenumzug nach Derendingen. Ab 1919 begann die Produktion von Elektromotoren und zwei Jahre später, 1921, wurde die Himmelwerk AG gegründet. 1982 wurde Himmelwerk von der Firma Flender übernommen und gehört heute zum Siemens-Konzern. Produktionsstätte ist in Tübingen-Kilchberg, Bahnhofstraße 40-44. Im Jahre 1997 hat sich als selbstständiges Unternehmen die Himmelwerk Hoch- und Mittelfrequenzanlagen GmbH abgespalten, die in Tübingen in der Jopestraße 10 produziert.
Das Stadtarchiv Tübingen erhielt den Teilnachlass Himmelwerk AG in zwei Lieferungen im Juli 2004 und im November 2005 durch Vermittlung von Herrn Ruf von der Firma Flender Himmelwerk. In der ersten Lieferung wurde das Fotoarchiv der Firma sowie eine Lehrlingskartei übergeben; im Jahr 2005 kamen nachfolgend weitere Fotos, einige Druckschriften und Schriftstücke hinzu.
Das Fotoarchiv besteht aus Glasplatten, Negativen, beschrifteten Papierhüllen für Negative, Fotoabzügen und Alben und wurde im ungeordneten Zustand übernommen. Eine frühere Ordnung war nur noch in Ansätzen vorhanden, konnte aber rekonstruiert werden (Gruppe 11-102). Diese alte Signatur setzt sich zusammen aus der Ordnungsnummer (Gruppe) und der aufsteigenden Negativnummer. Ein großer Teil der Fotoabzüge und Negativhüllen ist mit einem Stempel mit der Altsignatur versehen. Die Bilder stammen hauptsächlich aus der Zeit der 1920er-Jahre bis zum Ende des 2. Weltkrieges. Die Glasnegative (insgesamt 927 Stück) wurden in Silversafe-Papier verpackt und der Fotosammlung entsprechend der Glasplattenformate zugeordnet und verzeichnet. Die Signaturen der Fotosammlung wurden in den Fotoalben handschriftlich vermerkt.Der Bestand wurde in den Jahren 2004 bis 2010 von verschiedenen Mitarbeitern und Praktikanten bearbeitet. Für die Verzeichnung des Fotoarchivs wurden drei Gruppen gebildet: Fotokartei, Fotoalben, Fotos und Negativhüllen. Eine Auswahl von Fotoabzügen wurde der Fotosammlung 774-100 Himmelwerk zugeordnet.
Die Druckschriften wurden in die Archivbibliothek eingereiht; BIKA Signatur M 1144/11/1-11.
Im Jahr 2009 erhielt das Stadtarchiv Tübingen einen Band mit Wochenberichten des Lehrlings Karl Herrmann, der in der Zeit von 1941 bis 1943 seine Ausbildung zum Maschinenschlosser bei Himmelwerk absolvierte. Dieser Teilnachlass ist verzeichnet unter Signatur E 10/N 172.
Janett Scheibner, Februar 2010
Das Stadtarchiv Tübingen erhielt den Teilnachlass Himmelwerk AG in zwei Lieferungen im Juli 2004 und im November 2005 durch Vermittlung von Herrn Ruf von der Firma Flender Himmelwerk. In der ersten Lieferung wurde das Fotoarchiv der Firma sowie eine Lehrlingskartei übergeben; im Jahr 2005 kamen nachfolgend weitere Fotos, einige Druckschriften und Schriftstücke hinzu.
Das Fotoarchiv besteht aus Glasplatten, Negativen, beschrifteten Papierhüllen für Negative, Fotoabzügen und Alben und wurde im ungeordneten Zustand übernommen. Eine frühere Ordnung war nur noch in Ansätzen vorhanden, konnte aber rekonstruiert werden (Gruppe 11-102). Diese alte Signatur setzt sich zusammen aus der Ordnungsnummer (Gruppe) und der aufsteigenden Negativnummer. Ein großer Teil der Fotoabzüge und Negativhüllen ist mit einem Stempel mit der Altsignatur versehen. Die Bilder stammen hauptsächlich aus der Zeit der 1920er-Jahre bis zum Ende des 2. Weltkrieges. Die Glasnegative (insgesamt 927 Stück) wurden in Silversafe-Papier verpackt und der Fotosammlung entsprechend der Glasplattenformate zugeordnet und verzeichnet. Die Signaturen der Fotosammlung wurden in den Fotoalben handschriftlich vermerkt.Der Bestand wurde in den Jahren 2004 bis 2010 von verschiedenen Mitarbeitern und Praktikanten bearbeitet. Für die Verzeichnung des Fotoarchivs wurden drei Gruppen gebildet: Fotokartei, Fotoalben, Fotos und Negativhüllen. Eine Auswahl von Fotoabzügen wurde der Fotosammlung 774-100 Himmelwerk zugeordnet.
Die Druckschriften wurden in die Archivbibliothek eingereiht; BIKA Signatur M 1144/11/1-11.
Im Jahr 2009 erhielt das Stadtarchiv Tübingen einen Band mit Wochenberichten des Lehrlings Karl Herrmann, der in der Zeit von 1941 bis 1943 seine Ausbildung zum Maschinenschlosser bei Himmelwerk absolvierte. Dieser Teilnachlass ist verzeichnet unter Signatur E 10/N 172.
Janett Scheibner, Februar 2010
Flender GmbH
Himmelwerk AG
4,1 lfd. m
Bestand
Himmelwerk
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.04.2025, 08:21 MESZ