Die beiden Brüder Moritz und Wilhelm von Streitberg (Streitbergk) vereinbaren nach dem Tod ihres Vaters eine Teilung ihres Anteils am Schloss Greifenstein. Wilhelm von Streitberg erhält den vorderen Teil, der so beschrieben wird: das Haus bei dem großen Tor hinein in den Hof, der Mauer nach, wo das neue Haus steht und das Höflein vor der Türe und so weit, bis man auf die Badestube trifft und hinunter an den Fels. Außerdem soll Wilhelm von Streitberg seinem Bruder Moritz von Streitberg an Weihnachten des Jahres 50 fl zu Heiligenstadt (?) (Halnnstat) oder zu Greifenstein bezahlen. Moritz von Streitberg erhält außer den genannten 50 fl den hinteren Teil mit dem Keller unter dem alten Haus, der früher Michael (Michel) von Streitberg gehört hat und so beschrieben wird: von dem Haus von Heinz von Streitberg, das über dem Keller steht, bis herüber zu dem Markstein, der vor der Zisterne steht, von diesem Markstein dann bis zu dem hinteren Markstein und von diesem gerade hinaus bis auf den Fels, wie es die zwei Marksteine ausweisen. Ansonsten soll es auf Schloss Greifenstein mit dem Turm, dem Tor, dem Erker und der Tür (türlein) und den anderen Dingen außerhalb der beiden Teile nach dem alten Herkommen bei dem gemeinsamen Gebrauch bleiben. Jede der beiden Seiten erhält eine gleichlautende Ausfertigung dieser Urkunde.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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