Wirtschaftsministerium Württemberg-Baden: Reparationen (Bestand)
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, EA 6/006
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik) >> Ministerien und zentrale Dienststellen seit 1945 >> Wirtschaftsministerium >> Frühere Zuständigkeiten, aufgehobene Abteilungen, Kommissionen
1945-1975, Vorakten ab 1935
Überlieferungsgeschichte
Enthält gesperrte Unterlagen.
Inhalt und Bewertung
Enthält: Umfassende Informationen zur wirtschaftlichen Gesamtsituation im deutschen Südwesten während des III. Reichs und der unmittelbaren Nachkriegszeit; Einzelfälle von Reparationen.
Vorbemerkung: Vorliegender Bestand gelangte im Rahmen der periodischen Aktenaussonderungen im Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Technologie Baden-Württemberg im Jahre 1986 in das Hauptstaatsarchiv Stuttgart. Hier wurde er, da er ohne Abgabeliste eingeliefert worden war und damit einer Nutzung nicht zur Verfügung stand, in den Jahren 1988 und 1989 vom Archivpraktikanten Christoph Popp sowie weiteren Volontären und Praktikanten verzeichnet. Die von ihnen gefertigten grünen Erfassungsformulare wurden im Jahre 1994 durch den Schreibdienst auf maschinenlesbare Datenträger geschrieben. In dieser Form fand der Unterzeichnete den Bestand vor. Sein Bestreben war daraufhin ausgerichtet, die Unterlagen, die umfassende Informationen nicht nur zur wirtschaftlichen Gesamtsituation im deutschen Südwesten in der unmittelbaren Nachkriegszeit, sondern auch und vor allem zur Zeit des Dritten Reiches enthalten, möglichst schnell der Nutzung zuzuführen. Deswegen mußte auf eine nochmalige Überarbeitung des Bestandes, die sicherlich den behördeninternen Ordnungszustand und die hier vorliegenden Unterlagentypen - Behördenakten und Handakten in offensichtlich buntgemischter Reihenfolge - besser hätte zu Tage treten lassen, verzichtet werden; die vorliegenden Unterlagen wurden, da diese zeitbedingte Aufgabe nur z. T. über den im Wirtschaftsministerium Verwendung findenden Aktenplan bearbeitet wurden, nach einem groben Ordnungsschema klassifiziert. Der Index verweist auf die Seitenzahlen. Der Bestand umfasst 446 Nummern in 30 lfd.m. Stuttgart, im November 1995 Kurt Hochstuhl
Enthält gesperrte Unterlagen.
Inhalt und Bewertung
Enthält: Umfassende Informationen zur wirtschaftlichen Gesamtsituation im deutschen Südwesten während des III. Reichs und der unmittelbaren Nachkriegszeit; Einzelfälle von Reparationen.
Vorbemerkung: Vorliegender Bestand gelangte im Rahmen der periodischen Aktenaussonderungen im Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Technologie Baden-Württemberg im Jahre 1986 in das Hauptstaatsarchiv Stuttgart. Hier wurde er, da er ohne Abgabeliste eingeliefert worden war und damit einer Nutzung nicht zur Verfügung stand, in den Jahren 1988 und 1989 vom Archivpraktikanten Christoph Popp sowie weiteren Volontären und Praktikanten verzeichnet. Die von ihnen gefertigten grünen Erfassungsformulare wurden im Jahre 1994 durch den Schreibdienst auf maschinenlesbare Datenträger geschrieben. In dieser Form fand der Unterzeichnete den Bestand vor. Sein Bestreben war daraufhin ausgerichtet, die Unterlagen, die umfassende Informationen nicht nur zur wirtschaftlichen Gesamtsituation im deutschen Südwesten in der unmittelbaren Nachkriegszeit, sondern auch und vor allem zur Zeit des Dritten Reiches enthalten, möglichst schnell der Nutzung zuzuführen. Deswegen mußte auf eine nochmalige Überarbeitung des Bestandes, die sicherlich den behördeninternen Ordnungszustand und die hier vorliegenden Unterlagentypen - Behördenakten und Handakten in offensichtlich buntgemischter Reihenfolge - besser hätte zu Tage treten lassen, verzichtet werden; die vorliegenden Unterlagen wurden, da diese zeitbedingte Aufgabe nur z. T. über den im Wirtschaftsministerium Verwendung findenden Aktenplan bearbeitet wurden, nach einem groben Ordnungsschema klassifiziert. Der Index verweist auf die Seitenzahlen. Der Bestand umfasst 446 Nummern in 30 lfd.m. Stuttgart, im November 1995 Kurt Hochstuhl
446 Büschel (30 lfd. m)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:39 MEZ
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