Weizsäcker-Familientreffen
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 1/004 D934006/116
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 1/004 Hörfunksendungen des SDR aus dem Jahre 1993
Hörfunksendungen des SDR aus dem Jahre 1993 >> Mai
8. Mai 1993
Die Familie Weizsäcker will auf den Spuren ihrer Ahnen in Hohenlohe wandeln. Ein Familientreffen mit dem Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker und rund 100 weiteren Angehörigen. Das Treffen sollte strikt privat verlaufen. Der Landkreis wollte einen offiziellen Empfang geben. Gegen diesen Empfang auf Staatskosten gab es Proteste. N.N., Bürger von Öhringen: Sie sprechen sich für und gegen einen offiziellen Empfang für die Familie Weizsäcker durch das Landratsamt aus. EHRMANN: Der offizielle Empfang für die Familie Weizsäcker hätte dem Landkreis gut angestanden. So ein Empfang gehört zu den allgemeinen Höflichkeiten. Er schlägt vor, einen Saal im Öhringer Stift nach dem berühmten Karl Heinrich Weizsäcker zu benennen. Sein Verdienst war die Verbindung von Gelehrtentum und politischer Verantwortung.
0:04:15; 0'04
Audio-Visuelle Medien
Familie
Landschaft: Hohenlohe
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:27 MEZ