Katzenelnbogen: Amt Braubach (Bestand)
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Hessisches Hauptstaatsarchiv (Archivtektonik) >> Gliederung >> Altes Reich >> Hessische Territorien >> Katzenelnbogen
Enthält: Urkunden 1226-1510 (nur noch Nr. U 1 bis U 29 vorhanden; Nr. U 30 - U 144 mit Laufzeit bis 1804 sind verloren)
Akten 1641-1817 (ehemals 30 m, 1519-1817): fast ausschließlich Freiwillige Gerichtsbarkeit (verloren: Militär, Domänen und Regalien, Justiz, Kirchen, Gewerbe, Zunft, Forstsachen, Berg- und Hüttenwesen sowie Ortssachen
Kirchenrechnungen 1641-1817, Gruben- und Hüttenrechnungen 1727-1730
verloren: Kellerei- bzw. Amtsrechnungen, 1581-1807
Bestandsgeschichte: Der im Archiv gebildete Pertinenzbestand enthielt vorwiegend Akten der Amtsregistratur und hessen-darmstädtischer Zentralbehörden. Bis auf einen geringen Rest gerieten der Aktenbestand und die Urkunden aus der Zeit nach 1510 in der Auslagerung 1945 verloren.
Geschichte des Bestandsbildners: Das katzenelnbogensche, seit 1479 hessische Amt hat sich nach 1583 als Wittum und seit 1643 als Pfandschaft einer Nebenlinie Hessen-Eppstein-Braubach von der übrigen Niedergrafschaft gelöst. Es stand seit 1651 unter Hessen-Darmstadt und kam 1802 an Nassau-Usingen. Zum Amt gehörten: Braubach mit der Marksburg, Dachsenhausen mit Falkenborn und Hinterwald, Gemmerich, der hessische Anteil an der Vogtei Ems und bis 1791 die Orte des Amtes Katzenelnbogen.
Findmittel: Online-Datenbank (Arcinsys) [enthält auch Verzeichnungen der verlorenen Urkunden]
Findmittel: Akten: Repertorium von Hagemann, 1884/1885 (hs.); mit Nachtrag der Rechnungen von Gensicke (hs./masch.)
Findmittel: Urkunden: Repertorium von Engelbert, 1963 (masch.)
Zusatzinformationen: Die mit "Dep." (Deperditum) bezeichneten Verzeichnungen fehlen im Bestand und können nicht vorgelegt werden (115 Verzeichnungen).
Akten 1641-1817 (ehemals 30 m, 1519-1817): fast ausschließlich Freiwillige Gerichtsbarkeit (verloren: Militär, Domänen und Regalien, Justiz, Kirchen, Gewerbe, Zunft, Forstsachen, Berg- und Hüttenwesen sowie Ortssachen
Kirchenrechnungen 1641-1817, Gruben- und Hüttenrechnungen 1727-1730
verloren: Kellerei- bzw. Amtsrechnungen, 1581-1807
Bestandsgeschichte: Der im Archiv gebildete Pertinenzbestand enthielt vorwiegend Akten der Amtsregistratur und hessen-darmstädtischer Zentralbehörden. Bis auf einen geringen Rest gerieten der Aktenbestand und die Urkunden aus der Zeit nach 1510 in der Auslagerung 1945 verloren.
Geschichte des Bestandsbildners: Das katzenelnbogensche, seit 1479 hessische Amt hat sich nach 1583 als Wittum und seit 1643 als Pfandschaft einer Nebenlinie Hessen-Eppstein-Braubach von der übrigen Niedergrafschaft gelöst. Es stand seit 1651 unter Hessen-Darmstadt und kam 1802 an Nassau-Usingen. Zum Amt gehörten: Braubach mit der Marksburg, Dachsenhausen mit Falkenborn und Hinterwald, Gemmerich, der hessische Anteil an der Vogtei Ems und bis 1791 die Orte des Amtes Katzenelnbogen.
Findmittel: Online-Datenbank (Arcinsys) [enthält auch Verzeichnungen der verlorenen Urkunden]
Findmittel: Akten: Repertorium von Hagemann, 1884/1885 (hs.); mit Nachtrag der Rechnungen von Gensicke (hs./masch.)
Findmittel: Urkunden: Repertorium von Engelbert, 1963 (masch.)
Zusatzinformationen: Die mit "Dep." (Deperditum) bezeichneten Verzeichnungen fehlen im Bestand und können nicht vorgelegt werden (115 Verzeichnungen).
2,625 m (29 Urkunden; 2 m Akten)
Bestand
Literatur: Meinhard Sponheimer: Landesgeschichte der Niedergrafschaft Katzenelnbogen und der angrenzenden Ämter auf dem Einrich. Marburg 1932 (= Schriften des Instituts für geschichtliche Landeskunde von Hessen und Nassau, 11); S. 171-172.
Literatur: Karl E. Demandt: Regesten der Grafen von Katzenelnbogen. 1060–1486. 4 Bände. Wiesbaden 1953–1957 (= Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Nassau 11).
Literatur: Karl E. Demandt: Regesten der Grafen von Katzenelnbogen. 1060–1486. 4 Bände. Wiesbaden 1953–1957 (= Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Nassau 11).
Katzenelnbogen
Falkenborn
Gemmerich
Bad Ems
Braubach
Marksburg
Dachsenhausen
Hinterwald
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 12:53 MESZ