Innenministerium Württemberg-Hohenzollern: Allgemeine Dienst- und Personalangelegenheiten, Gemeinde- und Körperschaftsangelegenheiten (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Wü 40 T 2
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen (Archivtektonik) >> Südwürttembergische Bestände >> Inneres >> Innenministerium Württemberg-Hohenzollern
(1823 -) 1945-1952 (-1964)
Überlieferungsgeschichte
Die mit Zugang 1970/10 über das Regierungspräsidium Südwürttemberg-Hohenzollern eingekommenen Akten der Abteilung I des ehemaligen Innenministeriums Württemberg Hohenzollern (jetzt Wü 40 T 2 Nr. 1- 204) wurden im Dezember 1980 aus dem Bestand Wü 42/P herausgezogen. Dabei wurden die bis einschließlich 1945 geschlossenen Akten an das Hauptstaatsarchiv Stuttgart bzw. an das Staatsarchiv Ludwigsburg abgegeben. Weiteren Zuwachs erhielt der Bestand mit den Zugängen 1986/142 (jetzt Wü 40 T 2 Nr. 217-234) und 1988/100 (jetzt Wü 40 T 2 Nr. 205-216), die sowohl Unterlagen der Abteilung I (Kanzleidirektion, Allgemeine und Personalangelegenheiten, Raumfragen, Prüfungssstelle) als auch Unterlagen der Abteilung IV, Gemeinde- und Körperschaftsangelegenheiten, umfassen. Während die bisher nur durch Ablieferungslisten verzeichneten Sachakten vom Unterzeichneten neu erschlossen wurden, wurden die von Herrn Josef Adam bzw. von Herrn Gebhard Füßler besorgten Titelaufnahmen für die Personalakten weitgehend unverändert übernommen.
Die Klassifikation nach dem 1952 geltenden Aktenplan der Abteilung I des Innenministeriums sowie die Vergabe der Indexbegriffe besorgte ebenfalls der Unterzeichnete.
Der Bestand umfasst 235 Akten bei einem Umfang von 5,5 lfd.m.
Sigmaringen, im Mai 2007
Dr. Franz-Josef Ziwes
Inhalt und Bewertung
Enthält:
Besetzung der Landratstellen; Ernennungen der Landräte; Behördendienstbesprechungen in den Landkreisen; Landrätetagungen; Dienstwohnungen der Landräte; Angestellte und Arbeiter bei den Landratsämtern; Landratsamtsgebäude; Berichte Dr. Eschenburg an Dr. Rossmann; Gemeindeaufsicht und -prüfung; Gemeindenamen, -wappen; Gemeindegrenzen; Rechtsverhältnisse der Staatsbeamten Art 131 GG; Stellenbesetzungen; Politische Überprüfung der Beschäftigten; Einziehung nationalsozialistischer Literatur; Aktive Offiziere im öffentlichen Dienst; Rundschreiben und Tätigkeitsberichte der Landesregierung Südwürttemberg-Hohenzollern, u.a. Landessuchdienst und Straßen - und Wasserbauverwaltung; Unterbringung staatlicher Dienststellen; Amtsblätter der Kreise und Gemeinden; Bewirtschaftungsmaßnahmen; Arbeitsmarktlage; Landesheimathof Breithülen; Wohnraumbewirtschaftung; Vermessungswesen; Landeskommissariat; Requisitionsämter; Personalakten; Einwohnersteuer; Vergnügungssteuer; Kreisfeuerlöschverbände; Deutscher Städtetag; Deutscher Landkreistag und Landkreistag Baden-Württemberg; Kommunalbeamtengesetz; Besoldungssatzungen des Württembergischen Landesgiroverbandes und der Württembergischen Landessparkasse; Dienstbezüge für suspendierte Beamte; Sparkassen; Bausparkassen.
Die mit Zugang 1970/10 über das Regierungspräsidium Südwürttemberg-Hohenzollern eingekommenen Akten der Abteilung I des ehemaligen Innenministeriums Württemberg Hohenzollern (jetzt Wü 40 T 2 Nr. 1- 204) wurden im Dezember 1980 aus dem Bestand Wü 42/P herausgezogen. Dabei wurden die bis einschließlich 1945 geschlossenen Akten an das Hauptstaatsarchiv Stuttgart bzw. an das Staatsarchiv Ludwigsburg abgegeben. Weiteren Zuwachs erhielt der Bestand mit den Zugängen 1986/142 (jetzt Wü 40 T 2 Nr. 217-234) und 1988/100 (jetzt Wü 40 T 2 Nr. 205-216), die sowohl Unterlagen der Abteilung I (Kanzleidirektion, Allgemeine und Personalangelegenheiten, Raumfragen, Prüfungssstelle) als auch Unterlagen der Abteilung IV, Gemeinde- und Körperschaftsangelegenheiten, umfassen. Während die bisher nur durch Ablieferungslisten verzeichneten Sachakten vom Unterzeichneten neu erschlossen wurden, wurden die von Herrn Josef Adam bzw. von Herrn Gebhard Füßler besorgten Titelaufnahmen für die Personalakten weitgehend unverändert übernommen.
Die Klassifikation nach dem 1952 geltenden Aktenplan der Abteilung I des Innenministeriums sowie die Vergabe der Indexbegriffe besorgte ebenfalls der Unterzeichnete.
Der Bestand umfasst 235 Akten bei einem Umfang von 5,5 lfd.m.
Sigmaringen, im Mai 2007
Dr. Franz-Josef Ziwes
Inhalt und Bewertung
Enthält:
Besetzung der Landratstellen; Ernennungen der Landräte; Behördendienstbesprechungen in den Landkreisen; Landrätetagungen; Dienstwohnungen der Landräte; Angestellte und Arbeiter bei den Landratsämtern; Landratsamtsgebäude; Berichte Dr. Eschenburg an Dr. Rossmann; Gemeindeaufsicht und -prüfung; Gemeindenamen, -wappen; Gemeindegrenzen; Rechtsverhältnisse der Staatsbeamten Art 131 GG; Stellenbesetzungen; Politische Überprüfung der Beschäftigten; Einziehung nationalsozialistischer Literatur; Aktive Offiziere im öffentlichen Dienst; Rundschreiben und Tätigkeitsberichte der Landesregierung Südwürttemberg-Hohenzollern, u.a. Landessuchdienst und Straßen - und Wasserbauverwaltung; Unterbringung staatlicher Dienststellen; Amtsblätter der Kreise und Gemeinden; Bewirtschaftungsmaßnahmen; Arbeitsmarktlage; Landesheimathof Breithülen; Wohnraumbewirtschaftung; Vermessungswesen; Landeskommissariat; Requisitionsämter; Personalakten; Einwohnersteuer; Vergnügungssteuer; Kreisfeuerlöschverbände; Deutscher Städtetag; Deutscher Landkreistag und Landkreistag Baden-Württemberg; Kommunalbeamtengesetz; Besoldungssatzungen des Württembergischen Landesgiroverbandes und der Württembergischen Landessparkasse; Dienstbezüge für suspendierte Beamte; Sparkassen; Bausparkassen.
235 Akten (5,5 lfd.m)
Bestand
Württemberg-Hohenzollern; Innenministerium
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 08:37 MESZ
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