Die Beamten der Landvogtei beurkunden, dass das Kloster Weingarten aus der Grafeneckischen Gantmasse das Schloss und Dorf Hasenweiler, den Pfarrsatz daselbst, die Kollatur der Frühmesse zu Sipplingen, einen Rebgarten zu Raderach und zu Sipplingen, die Leibeigenen zu Hasenweiler und das Fischwasser in der Ach um 15500 fl. und gegen Übernahme der auf dem Gute ruhenden Leibgedinge gekauft habe (vgl. B 515 U 1069); dabei Vergleich des Abts von Weingarten und des Eberhard Gremlich über die Fahrnis und die Ausstände des Schlosses Hasenweiler
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Die Beamten der Landvogtei beurkunden, dass das Kloster Weingarten aus der Grafeneckischen Gantmasse das Schloss und Dorf Hasenweiler, den Pfarrsatz daselbst, die Kollatur der Frühmesse zu Sipplingen, einen Rebgarten zu Raderach und zu Sipplingen, die Leibeigenen zu Hasenweiler und das Fischwasser in der Ach um 15500 fl. und gegen Übernahme der auf dem Gute ruhenden Leibgedinge gekauft habe (vgl. B 515 U 1069); dabei Vergleich des Abts von Weingarten und des Eberhard Gremlich über die Fahrnis und die Ausstände des Schlosses Hasenweiler
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 515 Bü 44
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 515 III Weingarten, Benediktinerkloster: Akten und Bände
Weingarten, Benediktinerkloster: Akten und Bände >> Akten >> IX. Ämter von A bis Z >> Hasenweiler
1601 Juli 24
Urkunden
Hasenweiler
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:25 MEZ
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