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Burbacher Hütten- und Bergwerkssachen
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Freier Grund Sel- und Burbach >> 1. Nassau-Dillenburgische Regierung >> 1.13. Bergwerke und Hütten
1573-1739
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Extrakt aus einer Registratur betreffend den Grund Selbach aus dem Jahr 1476 und die neuen Hüttenwerke im nassauischen Amt Siegen; Extrakt aus einer Registratur betreffend den Grund Selbach von den Jahren 1327 bis 1518 und die bei der Herrschaft gebliebenen dortigen Schmelzhütten, Steine und Kohlen; Bericht des Vogts Conrad Fischer zu Burbach über die Bergwerke im Grund Selbach (12.06.1573); Bericht des Rentmeisters Philipp Schomler zu Siegen an Graf Johann VI. zu Nassau-Dillenburg über Hütten- Kohlenwerke im Siegenschen (09.05.1596); Schreiben des Grafen Wilhelm IV. zu Sayn an den Grafen zu Nassau-Dillenburg u.a. wegen des Bleibergwerks auf der Buchheller (19.02.1610); Verzeichnis der Ausgaben der Wildener Hütte, der Kosten diverser angefertigter Kugeln, der Kohlenbergwerke im Grund Burbach und Selbach sowie der Kosten für Roheisenschmiedearbeiten (ca. 1600); Supplik des Johann Ach zu Salchendorf und Conrad Adolff zu Zeppenfeld wegen abgeforderter Kohlenbuße für die Einfuhr von Kohlen aus dem Amt Siegen in den Grund Burbach und Selbach (1616); Kohlenlieferungen aus der Grafschaft Siegen in den Grund Burbach und Selbach auf Gesuche des Grafen Georg zu Nassau-Dillenburg sowie der Untertanen und Massenbläser im Grund Burbach (1620); Korrespondenzen der Räte zu Hachenburg und Dillenburg u.a. wegen der Ausfuhr des im Grund Burbach und Selbach gewonnenen Erzes ins Ausland und wegen Entrichtung des Zehntensteins sowie wegen des Wechsels der behausung des Andreas Crumb zu Burbach (1675-1676); Supplik des Johann Wilhelm von Trümbach zu Burbach wegen einer auf dem letzten dortigen Visitationstag vom Junker von Selbach, genannt Quadfasel, in den Eichen erhobenen Forderung an den Hammer und die Hütte an der Heller (11.01.1684); Supplik der Untertanen des Dorfes Herdorf wegen der Kohleneinfuhr für die Hüttenwerke durch nassauische Untertanen im Grund Burbach (1687); Korrespondenzen und gemeinschaftliche Verordnungen des Grafen Salentin ernst von Manderscheid und des Fürsten Heinrich zu Nassau-Dillenburg betreffend das Überhütten im Grund Burbach (1698-1699); Examinierung der Heller Hütte (1698); Suppliken sämtlicher Gewerken der Wiedersteiner und Zeppenfelder Hütte wegen der Verlegung der ihnen erlaubten anderthalben Reise (Reyße) von der Wiedersteiner nach der Zeppenfelder Hütte und wegen Hüttentage (1720); Prüfung des Gesuchs des Steigers des Bleibergwerks im Baudenberg um Erbauung eines Poch- und Abtriebswerks bei Wahlbach zur Scheidung des Silbers vom Blei (1722); Beschwerde des Freiherrn von Fleischbein über den angewiesenen Abriss seines erst bewilligten und aufgebauten Bleipochwerks obig den drei Wilden bei Wiebelshausen (1727); Supplik der gemeinschaftlichen Untertanen im Grund Burbach und Selbach wegen der Bezahlung des Bergbauholzes (1729); Suppliken sämtlicher Gewerken der Zeppenfelder Hütte wegen des Überhüttens und Überhüttengeldes (1730); Berichte der Regierung zu Hachenburg an die Regierung zu Dillenburg über die einen Streit des Freiherrn von Aussen im Namen der von Ebersteinischen Erben wegen der Heller Hütte (1734-1735). Korrespondenten u.a.: Vogt Conrad Fischer (Burbach), Rentmeister Philipp Schomler (Siegen), Wilhelm IV. Graf zu Sayn, Dr. Daun (Dillenburg), Johann Ach (Salchendorf), Conrad Adolff (Zeppenfeld), Hans Grosse (Wilgersdorf), Johann VII. Graf zu Nassau-Siegen, Landschreiber Christoph Altgelt (Siegen), Philipp Adolff (Salchendorf), Johann Wilhelm von Trümbach (Burbach), Salentin Ernst Graf zu Manderscheid, Heinrich Fürst zu Nassau-Dillenburg, Oberschultheiß Bauermeister (Neunkirchen), Kanzleidirektor Grün (Hachenburg), Philippi (Burbach), Möller (Burbach), Geheimrat Archenholz (Dillenburg), Wilhelm Heinrich Herzog zu Sachsen-Eisenach, Christian Fürst zu Nassau-Dillenburg, Weisenbruch (Hachenburg).
94 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.