Die fürstlichen Räte vermitteln einen Vergleich zwischen dem Kapitel und Adam Swindt als Erbpächter des Hofes zu Hamerstein und des halben Gutes zu Kockerscheidt, von welchem letzterem das Kapitel eine zu Gunsten der Kirche zu Wülfrath verschrieben Rente von 10 Malter Hafer abgelöst, dahin, dass der Erbpächter den früheren Kanon zahle, jene 10 Malter dem Kapitel abführen oder demselben ablösen, und fernen nicht anerkenne, dass Kockerscheidt ein Behandigungsgut der Abtei Werden sei. Mit aufgedrücktem Siegel.
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Die fürstlichen Räte vermitteln einen Vergleich zwischen dem Kapitel und Adam Swindt als Erbpächter des Hofes zu Hamerstein und des halben Gutes zu Kockerscheidt, von welchem letzterem das Kapitel eine zu Gunsten der Kirche zu Wülfrath verschrieben Rente von 10 Malter Hafer abgelöst, dahin, dass der Erbpächter den früheren Kanon zahle, jene 10 Malter dem Kapitel abführen oder demselben ablösen, und fernen nicht anerkenne, dass Kockerscheidt ein Behandigungsgut der Abtei Werden sei. Mit aufgedrücktem Siegel.
AA 0211, 343
242 (215)
AA 0211 Düsseldorf, Stift, Urkunden (AA 0211)
Düsseldorf, Stift, Urkunden (AA 0211) >> 1. Urkunden
1546 Oktober 28
Diverse Registraturbildner
Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:35 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- 1. Behörden und Bestände vor 1816 (Tektonik)
- 1.2. Geistliche Institute (Tektonik)
- 1.2.1. A - D (Tektonik)
- 1.2.1.27. Düsseldorf (Tektonik)
- 1.2.1.27.5. Stift (Tektonik)
- Düsseldorf, Stift, Urkunden AA 0211 (Bestand)
- 1. Urkunden (Gliederung)
Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International