Weiler, Clemens (1909-1982), Kunsthistoriker, Museumsdirektor (Bestand)
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NL 288
Stadtarchiv Wiesbaden (Archivtektonik) >> Gliederung >> 4 Privata >> 4.1 Nachlässe und thematische Sammlungen >> 4.1.1 Nachlässe (A-Z)
1940-1970
Enthält u.a.: Manuskripte und Typoskripte zu Aufsätzen und Publikationen von Clemens Weiler [ca. 1950-1970] und Fotoalbum [1940-1950]
Bestandsgeschichte: Zugang:
1. 20.09.2022, Schenkung: Cornelia Weiler-Wuttke
Geschichte des Bestandsbildners: Dr. phil. Clemens Weiler
Kunsthistoriker; Direktor des städtischen Museums
geboren 18.9.1909 in Tübingen
gestorben 01.08.1982 in Ulm
1949 Eheschließung mit Ils Schlegtendal
Nach dem Besuch des Gymnasiums in Frankfurt am Main studierte Clemens Weiler von 1930 bis 1936 Kunstgeschichte, Neuere Geschichte und Germanistik in München, Paris, Wien, Frankfurt am Main und Marburg und promovierte 1937 bei Richard Hamann über den Barockmeister Franz Ignaz Michael von Neumann 1937 an der Universität Marburg. 1937 bis 1939 war er in den Museen der Kreise Montabaur, Herborn, Königstein und Dietz tätig. Ab dem 1. September 1946 war er Leiter der Gemäldegalerie Wiesbaden, ab 1969 bis zu seinem Ruhestand am 31. Januar 1972 zugleich Direktor des Museums Wiesbaden. Er beschäftigte sich vor allem mit dem Werk der im Wiesbadener Museum gut vertretenen Maler Alexej Jawlensky und Marianne Werefkin und trug zum Ausbau der Sammlung bei.
1975 zog er von Wiesbaden nach Stuttgart um.
Publikationen und Ausstellungskataloge (Auswahl):
- Katalog 9. Ausstellung im "Central Collecting Point" (Landesmuseum) Wiesbaden. (Wiesbaden 1948)
- "Alexej Jawlensky" (Köln 1959)
- "Romantische Baukunst in Nassau". In: Nassauische Annalen, Band 63 (Wiesbaden 1952)
- "Alexej von Jawlensky 1864 - 1941 - Gedächtnisausstellung 4. September bis 3. Oktober 1954 Wiesbaden - Neues Museum" (Wiesbaden 1954)
- "Johann Christian Zais 1770-1820". In: Nassauische Lebensbilder 5/1955 (Wiesbaden 1955)
- "Die griechische Kapelle in Wiesbaden - Ansprache zur 100-jährigen Jubiläumsfeier" (Wiesbaden 1955)
- Katalog "Gemäldegalerie Städtisches Museum Wiesbaden " (Wiesbaden 1959)
- "Die Gemäldegalerie des Wiesbadener Museums. Meisterwerke deutscher Museen" (Hanau 1968)
- "Kurhaus Wiesbaden" (Wiesbaden 1968)
- "Alexej von Jawlensky, Köpfe, Gesichter, Meditationen" (Hanau 1983)
Bestandsgeschichte: Zugang:
1. 20.09.2022, Schenkung: Cornelia Weiler-Wuttke
Geschichte des Bestandsbildners: Dr. phil. Clemens Weiler
Kunsthistoriker; Direktor des städtischen Museums
geboren 18.9.1909 in Tübingen
gestorben 01.08.1982 in Ulm
1949 Eheschließung mit Ils Schlegtendal
Nach dem Besuch des Gymnasiums in Frankfurt am Main studierte Clemens Weiler von 1930 bis 1936 Kunstgeschichte, Neuere Geschichte und Germanistik in München, Paris, Wien, Frankfurt am Main und Marburg und promovierte 1937 bei Richard Hamann über den Barockmeister Franz Ignaz Michael von Neumann 1937 an der Universität Marburg. 1937 bis 1939 war er in den Museen der Kreise Montabaur, Herborn, Königstein und Dietz tätig. Ab dem 1. September 1946 war er Leiter der Gemäldegalerie Wiesbaden, ab 1969 bis zu seinem Ruhestand am 31. Januar 1972 zugleich Direktor des Museums Wiesbaden. Er beschäftigte sich vor allem mit dem Werk der im Wiesbadener Museum gut vertretenen Maler Alexej Jawlensky und Marianne Werefkin und trug zum Ausbau der Sammlung bei.
1975 zog er von Wiesbaden nach Stuttgart um.
Publikationen und Ausstellungskataloge (Auswahl):
- Katalog 9. Ausstellung im "Central Collecting Point" (Landesmuseum) Wiesbaden. (Wiesbaden 1948)
- "Alexej Jawlensky" (Köln 1959)
- "Romantische Baukunst in Nassau". In: Nassauische Annalen, Band 63 (Wiesbaden 1952)
- "Alexej von Jawlensky 1864 - 1941 - Gedächtnisausstellung 4. September bis 3. Oktober 1954 Wiesbaden - Neues Museum" (Wiesbaden 1954)
- "Johann Christian Zais 1770-1820". In: Nassauische Lebensbilder 5/1955 (Wiesbaden 1955)
- "Die griechische Kapelle in Wiesbaden - Ansprache zur 100-jährigen Jubiläumsfeier" (Wiesbaden 1955)
- Katalog "Gemäldegalerie Städtisches Museum Wiesbaden " (Wiesbaden 1959)
- "Die Gemäldegalerie des Wiesbadener Museums. Meisterwerke deutscher Museen" (Hanau 1968)
- "Kurhaus Wiesbaden" (Wiesbaden 1968)
- "Alexej von Jawlensky, Köpfe, Gesichter, Meditationen" (Hanau 1983)
0,125 Regalmeter
Bestand
Literatur: Renkhoff, Otto: Nassauische Biographie
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.10.2025, 12:15 MESZ