Seefahrtsschule Cuxhaven (Bestand)
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NLA ST, Rep. 167 Cuxhaven
Nds. Landesarchiv, Abt. Stade (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Staatliche und kommunale Bestände >> 1.1 Akten >> 1.1.4 Fachbehörden (bis heute) >> 1.1.4.5 Schulen
1949-1979
Bestandsgeschichte: Mit der verpflichtenden Einführung einer Steuermannsprüfung für alle hamburgischen Schiffe zum 1. Januar 1827 wurde auch die Einrichtung einer Navigationsschule in Cuxhaven erstmalig erwogen. Der Eingabe unter Leitung des Bürgermeisters Abendroth wurde jedoch nicht stattgegeben, so dass der Unterricht weiterhin auf privater Basis erfolgte, seit 1870 auf der Grundlage der kgl. preußischen Ausführungsbestimmungen zu den Prüfungsvorschriften des Norddeutschen Bundes von 1869. 1913 begannen in Hamburg erste staatliche Lehrgänge, die jedoch durch die Kriegsläufe bald wieder eingestellt wurden. Erst am 25. Juli 1925 wurde der Besuch einer Seefahrtschule obligatorisch. 1928 wurde schließlich von der Seefahrtschule Hamburg eine "Zweigstelle für Fischerei" auch in Cuxhaven eröffnet und 1935 mit einer Studienratstelle ausgestattet. Nach dem Groß-Hamburg-Gesetz von 1937 wurde die Cuxhavener Schule der Seefahrtschule in Wesermünde angegliedert und räumlich erweitert. Nach Kriegsende eröffnete die Schule 1949 als Abteilung der Seefahrtschule Elsfleth. Zehn Jahre später konnte aufgrund des großen Bedarfs an Patenten mit der Einrichtung einer Direktorenstelle endlich die Seefahrtschule in Cuxhaven ihre Eigenständigkeit erwerben. Jetzt wurde auch ein 1960 vollendeter Neubau realisiert, so dass fortan die nautischen (Handelssschiffahrt und Fischerei) und die technischen Schiffsoffiziere unter einem Dach ausgebildet werden konnten.
Die Überreste noch vorhandener älterer Akten wurden im Oktober 1996 bewertet und ein kleiner Teil übernommen, die dann im Mai 2008 vom U verzeichnet worden sind. Es handelt sich bisher um wenige Prüfungs- und Ausbildungsakten.
Stade, im Mai 2008
Thomas Bardelle
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Die Überreste noch vorhandener älterer Akten wurden im Oktober 1996 bewertet und ein kleiner Teil übernommen, die dann im Mai 2008 vom U verzeichnet worden sind. Es handelt sich bisher um wenige Prüfungs- und Ausbildungsakten.
Stade, im Mai 2008
Thomas Bardelle
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ