Akten Rhein-Erft-Kreis (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
100
Kreisarchiv Rhein-Erft-Kreis (Archivtektonik) >> Behördliches Archivgut
Verwaltungsgeschichte/biographische Angaben: Chronik Rhein-Erft-Kreisvormals ErftkreisWappen ErftkreisDer Jülicher Löwe und das Kurkölner Kreuz im Erftkreis-Wappen erinnert an die Herzöge von Jülich und Kurfürsten von Köln, die alten Landesherren des heutigen Erftkreises. Die durch den silbernen Wellenbalken im grünen Schildhaupt symbolisierte Erft verbindet den Kreis nicht nur im Wappen.Mit dem Erlass des Gesetzes zur „Neugliederung der Gemeinden und Kreise des Neugliederungsraumes Köln“ (Köln-Gesetz) am 05.09.1974 wurde der Prozess der Neugliederung für den Kölner Raum beendet.Ab 01.01.1975 bildeten die Städte/Gemeinden Bedburg, Bergheim, Elsdorf und Kerpen des Kreises Bergheim, die Städte/Gemeinden Brühl, Frechen, Hürth, Pulheim des Kreises Köln und die Erftstadt aus dem Kreis Euskirchen den Erftkreis; ein neuer Kreis war entstanden.Mit dem am 01.06.1976 in Kraft getretenem Gesetz zur „Wiederherstellung der Selbstständigkeit der Stadt Wesseling“ (Wesseling-Gesetz) war die Bildung des Kreises in den geplanten Grenzen vollendet. Zum Verwaltungssitz wurde die Stadt Bergheim bestimmt. Das Gebilde Erftkreis galt es nun zu gestalten. Bei der Schaffung des notwendigen wirtschaftlichen Unterbaus und eines geistig/kulturellen Überbaus lagen die Chancen der Gründerstunde. Die vorhandenen gemeinsamen Berührungspunkte der beiden Altkreise sollten die Bedingungen werden, um die These des damaligen NRW-Innenministers Dr. Hirsch umzusetzen, das der linksrheinische Erftkreis einmal zu den wirtschaftlich stärksten Kreisen zählt, die die Gebietsreform 1974 hervorbrachte.Den beiden Alt-Kreisen mit einer Gesamtfläche von 810,40 qkm und insgesamt 58.112 Seelen im Jahr 1816 steht heute der Erftkreis mit einer Fläche von 704,8 qkm und 431,298 Einwohnern gegenüber.Das Kreisgebiet wird nördlich durch den Kreis Neuss, östlich durch die Stadt Köln, südlich durch den Rhein-Sieg Kreis, südwestlich durch den Kreis Euskirchen und westlich durch den Kreis Düren begrenzt.Umbennung in Rhein-Erft-Kreis: Oktober 2003Landräte des Erftkreises1. Matthias Fischer (kommissarisch) Amtszeit: 01.01.1975 – 19.05.1975 2.Dr. Bernhard Worms Amtszeit: 20.05.1975 – 31.08.19833. Karl Wilhelm Kaiser Amtszeit: 15.09.1983 – 30.09.19844.Klaus Lennartz Amtszeit: 18.10.1984 – 19955.Wilhelm Schmitz (vertretungsweise) Amtszeit: 19956.Wolfgang Bell Amtszeit: 1995 – 30.09.19997.Werner Stump Amtszeit: 01.10.1999 - 30.06.20138.Michael KreuzbergAmtszeit: 9. Frank Rock Amtszeit:
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ