Akten des Landgrafen Philipp: Briefwechsel mit Bürgermeistern und Ratmannen der Stadt Bremen (teilweise in Abschrift, auch den Herzögen Karl von Geldern und Ernst von Braunschweig-Lüneburg). Schreiben des Lic. Nikolaus Antonius und des Kanzlers Feige. Abschrift von Aktenstücken nebst Protokoll des Tages zu Wildeshausen. Schreiben von Statthalter, Marschall, Landvogt und Räten zu Kassel. Werbung des Bremischen Sekretärs Lower und Antwort. 'Offener Plakatbrief' der Stadt Bremen für Klaus Sabel
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Akten des Landgrafen Philipp: Briefwechsel mit Bürgermeistern und Ratmannen der Stadt Bremen (teilweise in Abschrift, auch den Herzögen Karl von Geldern und Ernst von Braunschweig-Lüneburg). Schreiben des Lic. Nikolaus Antonius und des Kanzlers Feige. Abschrift von Aktenstücken nebst Protokoll des Tages zu Wildeshausen. Schreiben von Statthalter, Marschall, Landvogt und Räten zu Kassel. Werbung des Bremischen Sekretärs Lower und Antwort. 'Offener Plakatbrief' der Stadt Bremen für Klaus Sabel
3, 1712
3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 3 Staatenabteilungen >> 3.18 Stadt Bremen
1537-1540
Enthält: 1537 April - Juli. Beschlagnahme Bremischer Schiffe durch Junker Balthasar v. Esens. Bitte Bremens an den Landgrafen, bei dem Herzog Karl von Geldern, dem Oberherren Balthasars, ihr Fürbitter zu sein und auf eine Tagsatzung einen Rat abzuordnen. Interzession Philipps bei Geldern. Die geldrische Antwort in Bremen sehnlich erwartet. Verhandlungen Philipps mit Feige über die Absendung eines Rats zu dem Schiedstage: Georg v. Pappenheim oder Lic. Antonius. Verschiebung des Tages
Enthält: 1538 April, Mai. Verhörstag zu Wildeshausen. Kompromiß der Parteien auf schiedsrichterlichen Austrag. Hessen in Wildeshausen vertreten durch Georg v. Pappenheim Amtmann zu Lichtenau
Enthält: Dezember. Gesuch des Grafen Anton von Oldenburg um Aufnahme in den Schmalkaldischen Bund, Übermittlung des Gesuchs auf Bremische Kosten an die oberländischen Städte, um die Beschlußfassung auf dem nächsten Frankfurter Bundestage zu ermöglichen. Bevorstehende Beilegung der Streitigkeiten zwischen Oldenburg und Dänemark
Enthält: 1539 April, Mai. Siehe Nr. 513. Besorgnisse Bremens vor Absichten des Herzogs Heinrich von Braunschweig auf das Mündungsgebiet der Elbe und Weser. Ankunft des bremischen Sekretärs Jakob Lower mit Seban Freitag in Kassel, seine Werbung vor dem Landgrafen zu Gießen. Besorgnis der Stadt, daß der Erzbischof von Bremen und Herzog Heinrich die von Bernhard v. Mila für den Schmalkaldischen Bund angeworbenen Knechte wieder gegen die Stadt in Dienst nehmen möchten, Unzufriedenheit Philipps mit dem schnellen Ende des Frankfurter Bundestages, Unmöglichkeit, die Knechte im Stift Bremen länger im Dienste des Bundes zu behalten, insbesondere jetzt bei der Türkengefahr, die Pläne des Herzogs Heinrich durch den Tod des Herzogs Georg von Sachsen ohnehin gehindert, der Vorschlag der Stadt, mit dem Erzbischof von Bremen über seine Abdankung vom Stift gegen ein Jahrgehalt zu verhandeln, von Philipp für unzeitgemäß erklärt, der Landgraf dagegen bereit, in den Händeln der Stadt mit Balthasar von Esens ihr seine guten Dienste zu leisten
Enthält: Mai. Anfrage Hessens über die Höhe der von Bernhard v. Mila verbrauchten, in Braunschweig aufgespeichert gewesenen Bundesgelder. Besuch des Reichstages gemäß den Bundesbeschlüssen von Frankfurt, Absicht Bremens, sich durch den Erzbischof und sonst nicht vertreten zu lassen. Kornmangel in Hessen, Versorgung durch Bremen
Enthält: Juni. Auf Bitte Bremens hessische und kursächsische Vermittlung in den neuen Händeln mit dem von den Niederlanden her und jüngst noch durch Bernd v. Hackfort, den Rat des Herzogs von Geldern, unterstützten Balthasar von Esens, der neuerdings zehn Bremische Schiffe gekapert habe
Enthält: August. Bremische Empfehlung, den dortigen Bürger Klaus Sabel, der zum erstenmal einen Schiffahrtsverkehr mit Nürnberger Gütern auf der Weser eröffnen will, mit Zöllen nicht zu überlasten
Enthält: September. Einverständnis Bremens, daß wegen seines Streites mit Balthasar von Esens die Bundesstände nicht besonders berufen werden, daß dagegen die Sache im Ausschreiben zum nächsten Tage genannt werden solle
Enthält: November. Dank Bremens für das von den Bundeshäuptern erwirkte Mandat des Königs Ferdinand und des Kurfürsten Ludwig von der Pfalz an Junker Balthasar
Enthält: 1540 Januar, März. Siehe Nr. 528. Verspätetes Eintreffen des bremischen Kriegsrats in Kassel
Enthält: April - Juni. Kundschaft von den Rüstungen des Balthasar von Esens: Hauptleute vorhanden, aber keine Werbeplätze. Dank für die Förderung der Bremischen Gesandten auf dem Bundestage zu Schmalkalden. Der oberste Hauptmann des Herzogs Heinrich von Braunschweig, Georg v. Ravensberg, bei Junker Balthasar von Esens. Musterplatz des Junkers erst beim Kloster Loccum, dann im Stift Utrecht und von dort erst in die Grafschaft Bentheim nach Nordhorn, dann in das Stift Münster nach Friesoythe verlegt. Einrichtung eines Gegenwerbeplatzes durch Bremen zusammen mit Herzog Ernst von Braunschweig bei Minden mit den vom Bundestage zu Schmalkalden für diesen Fall bewilligten Mitteln. Verzeichnis der in Aussicht genommenen Hauptleute. Unzufriedenheit des Landgrafen mit den von Bremen ergriffenen Maßregeln. Von Philipp bezweifelt, ob die vom Bund bestimmten Bedingungen zu Gegenrüstungen vorhanden seien. Kundschaft des Grafen Erich von Hoya über Werbungen des Dietrich v. Grol zu Wildeshausen. Die Unterstützung Bremens von einigen oberländischen Städten (Augsburg, Konstanz u.a.) abgelehnt, Rechtfertigung Bremens diesen gegenüber
Enthält: 1538 April, Mai. Verhörstag zu Wildeshausen. Kompromiß der Parteien auf schiedsrichterlichen Austrag. Hessen in Wildeshausen vertreten durch Georg v. Pappenheim Amtmann zu Lichtenau
Enthält: Dezember. Gesuch des Grafen Anton von Oldenburg um Aufnahme in den Schmalkaldischen Bund, Übermittlung des Gesuchs auf Bremische Kosten an die oberländischen Städte, um die Beschlußfassung auf dem nächsten Frankfurter Bundestage zu ermöglichen. Bevorstehende Beilegung der Streitigkeiten zwischen Oldenburg und Dänemark
Enthält: 1539 April, Mai. Siehe Nr. 513. Besorgnisse Bremens vor Absichten des Herzogs Heinrich von Braunschweig auf das Mündungsgebiet der Elbe und Weser. Ankunft des bremischen Sekretärs Jakob Lower mit Seban Freitag in Kassel, seine Werbung vor dem Landgrafen zu Gießen. Besorgnis der Stadt, daß der Erzbischof von Bremen und Herzog Heinrich die von Bernhard v. Mila für den Schmalkaldischen Bund angeworbenen Knechte wieder gegen die Stadt in Dienst nehmen möchten, Unzufriedenheit Philipps mit dem schnellen Ende des Frankfurter Bundestages, Unmöglichkeit, die Knechte im Stift Bremen länger im Dienste des Bundes zu behalten, insbesondere jetzt bei der Türkengefahr, die Pläne des Herzogs Heinrich durch den Tod des Herzogs Georg von Sachsen ohnehin gehindert, der Vorschlag der Stadt, mit dem Erzbischof von Bremen über seine Abdankung vom Stift gegen ein Jahrgehalt zu verhandeln, von Philipp für unzeitgemäß erklärt, der Landgraf dagegen bereit, in den Händeln der Stadt mit Balthasar von Esens ihr seine guten Dienste zu leisten
Enthält: Mai. Anfrage Hessens über die Höhe der von Bernhard v. Mila verbrauchten, in Braunschweig aufgespeichert gewesenen Bundesgelder. Besuch des Reichstages gemäß den Bundesbeschlüssen von Frankfurt, Absicht Bremens, sich durch den Erzbischof und sonst nicht vertreten zu lassen. Kornmangel in Hessen, Versorgung durch Bremen
Enthält: Juni. Auf Bitte Bremens hessische und kursächsische Vermittlung in den neuen Händeln mit dem von den Niederlanden her und jüngst noch durch Bernd v. Hackfort, den Rat des Herzogs von Geldern, unterstützten Balthasar von Esens, der neuerdings zehn Bremische Schiffe gekapert habe
Enthält: August. Bremische Empfehlung, den dortigen Bürger Klaus Sabel, der zum erstenmal einen Schiffahrtsverkehr mit Nürnberger Gütern auf der Weser eröffnen will, mit Zöllen nicht zu überlasten
Enthält: September. Einverständnis Bremens, daß wegen seines Streites mit Balthasar von Esens die Bundesstände nicht besonders berufen werden, daß dagegen die Sache im Ausschreiben zum nächsten Tage genannt werden solle
Enthält: November. Dank Bremens für das von den Bundeshäuptern erwirkte Mandat des Königs Ferdinand und des Kurfürsten Ludwig von der Pfalz an Junker Balthasar
Enthält: 1540 Januar, März. Siehe Nr. 528. Verspätetes Eintreffen des bremischen Kriegsrats in Kassel
Enthält: April - Juni. Kundschaft von den Rüstungen des Balthasar von Esens: Hauptleute vorhanden, aber keine Werbeplätze. Dank für die Förderung der Bremischen Gesandten auf dem Bundestage zu Schmalkalden. Der oberste Hauptmann des Herzogs Heinrich von Braunschweig, Georg v. Ravensberg, bei Junker Balthasar von Esens. Musterplatz des Junkers erst beim Kloster Loccum, dann im Stift Utrecht und von dort erst in die Grafschaft Bentheim nach Nordhorn, dann in das Stift Münster nach Friesoythe verlegt. Einrichtung eines Gegenwerbeplatzes durch Bremen zusammen mit Herzog Ernst von Braunschweig bei Minden mit den vom Bundestage zu Schmalkalden für diesen Fall bewilligten Mitteln. Verzeichnis der in Aussicht genommenen Hauptleute. Unzufriedenheit des Landgrafen mit den von Bremen ergriffenen Maßregeln. Von Philipp bezweifelt, ob die vom Bund bestimmten Bedingungen zu Gegenrüstungen vorhanden seien. Kundschaft des Grafen Erich von Hoya über Werbungen des Dietrich v. Grol zu Wildeshausen. Die Unterstützung Bremens von einigen oberländischen Städten (Augsburg, Konstanz u.a.) abgelehnt, Rechtfertigung Bremens diesen gegenüber
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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