Geister, Gräber und Bekehrte. Sankt Michaels Berge
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 3/005 D023220/102
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 3/005 Hörfunksendungen des SWR aus dem Jahre 2002
Hörfunksendungen des SWR aus dem Jahre 2002 >> Oktober 2002
12. Oktober 2002
In grauer Vorzeit bedrohten Drachen und giftige Ungehauer die Reisenden bei Untergrombach. Deswegen hat der Fürstbischof von Speyer auf dem Berg nebenan eine Kapelle bauen lassen, die St. Michael geweiht wurde. Seither ist Ruhe. So erzählt es eine Sage aus dem Raum Bruchsal. Ähnliche ranken sich um andere Michaelsberge, denn der Erzengel mit dem flammenden Schwert gilt als Bezwinger vieler böser Geister. In seinem Namen wurde vor allem vorchristliche Kultstätten überbaut, quasi um die heidnische Vergangenehit des Ortes abzudeckeln. Im Bruchsaler Fall geht die Geschichte des Michaelsbergs bis auf die Jungsteinzeit zurück. Und schon im 19. Jahrhundert haben Archäologen hier begeistert gegraben. Ursula Wegener berichtet über die Michaelsberger Kultur und die Kultur der Michaelsberge - von Cleebronn bis Riegel, von Sinsheim bis Ulm.
1:00:00; 1'00
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Der Samstagabend aus dem Land
Cleebronn HN
Riegel am Kaiserstuhl EM
Untergrombach : Bruchsal KA
Archäologie
Berg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:25 MEZ
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