Peter Stetenberg, Ritter und Amtmann zu Wertheim, und Eberhart Gundelwin wegen Streit der Gemeinde zu Eichel mit ihrem Pfarrer um einen ganzen Stier und 1 Stern (Zuchteber?) und 1 Buße, vor sie in den Garten gebracht genannt Esel. 2 "unversprochene Männer" sagen dabei aus, " uf den eyt den sie unserm Herrn von Wertheim gethan", dass seit 50 Jahren und mehr ein Pfarrer einen ganzen Stier und Stern halten soll, auch sei einst ein Pfarrer dagewesen, der gab seinem "furweser", dem alt Hartmut, den Heckenacker und 1 1/2 Morgen Ackers am Slößel und 1 Acker am Clingenacker, 1 Morgen Wiesen bei den Zylbäumen, dafür dass er Stier und Stern hielt. Im Bedarfsfall nahm er die Tiere heim. Wenn er keinen Stern hielt, lieh er ihn vom Schäfer auf der Heide (dem er sonst auch Liebs getan). Die "Sachverständigen" hießen Cuntz Roder, Schultheiß zu Urphar, und Heintz Wynker, Bürger zu Wertheim.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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