Ausstellung "Biedermänner und Brandstifter" im Landtag
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 1/005 D941004/113
C941004/205
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 1/005 Hörfunksendungen des SDR aus dem Jahre 1994
Hörfunksendungen des SDR aus dem Jahre 1994 >> Februar 1994
Samstag, 12. Februar 1994
Seit dieser Woche ist im Foyer des Landtags die Ausstellung "Biedermänner und Brandstifter", die vom Landesamt für Verfassungsschutz zusammengestellt wurde, zu sehen. Die rechtsradikalen Republikaner kritisieren die Ausstellung, weil sie selber darin auftauchen. FRIESEL: Sie ist über die Resonanz zur Ausstellung zufrieden. Die Ausstellung wird von den jungen Leuten sehr gut angenommen. N.N., Besucher der Ausstellung: Sie kennen schon die meisten Informationen der Ausstellung. FRIESEL: Sie stört sich an der ständigen Anwesenheit der Republikaner bei der Ausstellung. Die Republikaner versuchen, die jungen Leute zu beeinflussen. DEUSCHLE: Er will die jungen Menschen darauf hinweisen, daß vielleicht nicht alles stimmt, was in der Ausstellung gezeigt wird. N.N., Besucher der Ausstellung: Die Republikaner führen rechtsradikale und ausländerfeindliche Wahlkämpfe. BIRZELE: Die rechtsextremistischen Parteien stellen sich selbst als Märtyrer dar, die von den bösen Demokraten verfolgt und schikaniert werden. Die Republikaner stellen sich selbst als Entrechtete und Verfolgte dar. Sie wollen damit Mitleid erregen und Wählerstimmen gewinnen. HIRZEL: Er fühlt sich durch die Ausstellung als Republikaner angeprangert, verfolgt und verurteilt. Das Verhalten von Innenminister Frieder Birzele entspricht dem Verhalten von Nazirichter Roland Freisler.
SDR 1
0:06:00; 0'06
Audio-Visuelle Medien
Friesel, Ingrid
Hirzel, Hans; Ulmer Abiturientengruppe im Umfeld der Widerstandsgruppe Weiße Rose, Politiker (CDU, Die Republikaner), Journalist, 1924-2006
Arbeitslosigkeit
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:27 MEZ
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