Da dem Papst Benedikt XII. vom Vertreter des Abts und Konvents von Hasungen vorgetragen wurde, dass die Entscheidung des päpstlichen Auditors Wilh...
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Urk. 27, 202
Urk. 27, A II, Kloster Hasungen
Urk. 27 Kloster Hasungen - [ehemals: A II]
Kloster Hasungen - [ehemals: A II] >> 1335-1339
1337 April 09
Ausf., Perg., spitzovales rotes Siegel in Wachsschale an rotblauer Schnur: Maria mit dem Christuskind in einer Nische sitzend, darunter ein knieender Geistlicher zwischen 2 Wappenschildern mit je einer Spitze.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum et actum Avinion. in palacio apostolico sub a. a. n. d. 1337 indictione quinta die nono mensis Aprilis, pontificatus domini Benedicti pape duodecimi anno tercio.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Da dem Papst Benedikt XII. vom Vertreter des Abts und Konvents von Hasungen vorgetragen wurde, dass die Entscheidung des päpstlichen Auditors Wilh. von Norwich (de Norvico), wonach dem Kloster für seinen Tisch die Kirche zu Schützeberg (Scuzeberch), dem Dietr. Weidelberg (de Wedelberger) dagegen die dortige Vikarie zugesprochen worden sei, durch die mit der Ausführung beauftragten nicht richtig beachtet wurde, sondern dem Dietr. alle Einkünfte der Kirche zugewiesen seinen, so habe der Papst die Sache dem Dr. Franciscus de Amelia, Scolasticus von Toul (Tullensi), päpstlichem Kaplan und Auditor 1. Grades der päpstlichen Prozesse zu erneuter Prüfung übergeben. Nach wiederholten Verhören, bei denen das Kloster durch Magister Gerh. v. Frankfurt (Fanquefort), Dietrich durch Magister Joh. v. Weidelberg und Eckard von Lübeck (Lubeke) vertreten wurden, entschied Franciscus de Amelia, dass beide Parteien, so lange der Prozess vor der Curie anhängig sei, nichts neues vornehmen noch ändern sollen.
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: Notar und Schreiber der Curie Magister Jacob Bernardi de Menaia, Kleriker der Diözese von Spoleto.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Die Notare Calcedonius Nicolai von Caprano (Ceperano), Disirus de Desio von Mailand (Mediolano) und Andreasa Johannis von Orbe (Urbe).
Vermerke (Urkunde): Siegler: Franc. de Amalia.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Da dem Papst Benedikt XII. vom Vertreter des Abts und Konvents von Hasungen vorgetragen wurde, dass die Entscheidung des päpstlichen Auditors Wilh. von Norwich (de Norvico), wonach dem Kloster für seinen Tisch die Kirche zu Schützeberg (Scuzeberch), dem Dietr. Weidelberg (de Wedelberger) dagegen die dortige Vikarie zugesprochen worden sei, durch die mit der Ausführung beauftragten nicht richtig beachtet wurde, sondern dem Dietr. alle Einkünfte der Kirche zugewiesen seinen, so habe der Papst die Sache dem Dr. Franciscus de Amelia, Scolasticus von Toul (Tullensi), päpstlichem Kaplan und Auditor 1. Grades der päpstlichen Prozesse zu erneuter Prüfung übergeben. Nach wiederholten Verhören, bei denen das Kloster durch Magister Gerh. v. Frankfurt (Fanquefort), Dietrich durch Magister Joh. v. Weidelberg und Eckard von Lübeck (Lubeke) vertreten wurden, entschied Franciscus de Amelia, dass beide Parteien, so lange der Prozess vor der Curie anhängig sei, nichts neues vornehmen noch ändern sollen.
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: Notar und Schreiber der Curie Magister Jacob Bernardi de Menaia, Kleriker der Diözese von Spoleto.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Die Notare Calcedonius Nicolai von Caprano (Ceperano), Disirus de Desio von Mailand (Mediolano) und Andreasa Johannis von Orbe (Urbe).
Vermerke (Urkunde): Siegler: Franc. de Amalia.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ