U 21 V, Nr. 237 (Benutzungsort: Magdeburg)
Rep. U 21 IV Wahrburg 42
U 21 V (Benutzungsort: Magdeburg) Familien der Altmark
Familien der Altmark
1710 Sept. 18
Urkunden
Inhalt: König Friedrich in Preußen belehnt die namentlich aufgeführten Brüder und Vettern Goldbeck mit Bezugnahme auf den Lehnbrief von 1646 mit Einkünften, Rechten und Gerechtigkeiten unter Nennung der Siedler in den folgenden Orten: Gohre (Jochim Balcke, Claus Bockholt, Hans Lühen, Grieper), Baben (Balzer Lindicke), Belkau (Lorintz Gehne, Claus Haverlandt, Jacob Rehtfeldt, Hans Otterborch, Jacob Gagelmann, Zierow, Matthias Lindstedt, Werner Burmeister, Andreas Beye, Heine Nardtstedt, Peter Nagel - der Schulze, Hans Zierow), Erxleben (Jochim Sinow, Dietrich Köhnsen, Claus Oßen, Heinrich Herme, Claus Packebusch, Heine Lühe, Heinrich Erxleben, Jochim Gosen, Tias Maß), Windberge (Arend Gericke), Westinsel (Arnd Schultze, Hans Kanneberg), Ostinsel (Michel Grobleben, Henning Mollenhauer, Claus Reckeling, Andreas Timmermann, Thomas Wäsche, Heine Seger, Hans Hildebrandt, Hans Niemann, Jacob Möring, Jacob Schultze, Hans Kuhlbars, Jochim Ilefeldt, Jochim Niemann - der Schulze, Hans Weise, Merten Möhring, Peter Jacob, Christian Schultze), Schinne (Hans Klop, Gericke Peter, Wollenhagen, Achim Kolck, Claus Schultze, Bendix Schmiede), Bindefelde (Henning Oldendorp, Otto Koch, Thomas Schultze, Hans Lühe), Groß Ballerstedt (Jochim Schildt, Hanß Blömicke), Groß Möringen (Jochim Kruse, Matthes Voß, Christian Schultze, Hans Hildebrandt, Matthias Schmidt, Jochim Drehne, Andreas Herme, Jochim Plumbom, Gottfried Mews, Valentin Schultze, Paul Gehne, Jürgen Köhne, Hans von Metzdorff - "Der Juncker daselbst", Heine Wilcke,) Schartau (Andreas Lindstedt, Andres Sietmann, Samuel Kleinow, Claus Schultze, David Merten, Heine Lühe, Paul Scheele, Drewes Tamme), Groß Schwechten (Hans Ramstorff, Andreas Huth, Hans Brüggemann, Hans Roloff), Bellingen (Matthias Welle, Jochim Könnicke, Simon Jöten, Peter Beyer), Schernikau (Raphael Schultze), Steinfeld (Joachim Mauer, Christian Schultze, Tias Ebel), Dahlen (Palm Göde, Jochim Schultze, Jacob Lindstedt, Hans Kütze, Hans Siestmann, Görges Ahl, Claus Lindicke, Lorenz Algenstedt, Peter Wesche, Chim Beelitz, Steffen Roloff), Uenglingen (Claus Kersten, Hans Dammert, Ambrosius Eckstedt, Simon Brandt - der Schulze, Heine Dabberkow, Jochim von Schartzkopff, Achim Heine, Heine Scheplitz, Hans Möring, Hans Engels, Claus Schultze, Cuno Ballerstedt, Gericke Storchim), Langensalzwedel (Peter Belckow), Döbbling (Peter Hitzewel, Andreas und Christoph Weimann, Peter Bünemann), Klein Möringen (Jochim Drehne), Tangermünde (Kämmerer Christoph Thon, Jochim Rammin, Witwe des Kämmerers Dürre, Witwe Wilhelm, Jochim Jagel, Heinrich Ziegen-meyer), Möllenbeck (Stoffel Schultze, Simon Röhle), Welle (Johann Schütze), Hüselitz (Hanß Thungeler, Jochim Uchtenhagen), Wollenhagen (Peter Gagelmann), Ostheeren (Claus Lühe), Busch (Hermann Neiling, Hans Betken), Giesenslage, Werben, Groß Ellingen (Jochim Limmert, Heine Schröder, Claus Göseke bzw. Stephan Schultze, Johann Schultze bzw. Heine Schartow, Jochim Schnee bzw. Claus von der Saden) und Behrendorf (Jochim Falcke bzw. Jacob Frahmen). Des weiteren werden die Goldbecks mit dem Angefälle auf das Dorf Wahrburg belehnt.
Ort: Kölln a.d. Spree
Ort: Kölln a.d. Spree
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.04.2025, 15:17 MESZ