Interzessionen für verschiedene Personen
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Fürstentum Ansbach, Kreisgesandtschaft in Nürnberg 218
Fürstentum Ansbach, Kreisgesandtschaft in Nürnberg
Fürstentum Ansbach, Kreisgesandtschaft in Nürnberg >> Fürstentum Ansbach, Kreisgesandtschaft in Nürnberg >> Nachträge >> Korrespondenzen mit der Regierung in Ansbach, Eingaben an die Kreisgesandtschaft
1769 - 1797
enthält u.a.: Enthält: Sekretär Schwarzbeck wegen seiner Forderung an Obristen von Diez 1769; Stadt- und Landbarnoss Nathan zu Schwabach wegen seiner Wechselforderung an die Eheleute Rappold 1773; Hoffaktor Samuel Neckarsulmer wegen der Nürnberger Bancogebühr für Wechselbriefe 1775; die Förderung der historischen Wissenschaften in Franken gemäß dem Vorschlag des Plassenburger Archivars Spieß 1794; Nachforschungen nach dem angeblich in Nürnberg sich aufhaltenden Buchdrucker Angelucci oder Atkinson wegen Schmähschriften auf die Person seiner Allerchristlichsten Majestät 1774; Johann Wiedmann zu Schweinau wegen seiner Forderung an die von Löffelholz'sche Eigenherrschaft aus der Verlassenschaft seines Bruders, des preußischen Sergeanten Georg Paulus Wiedmann 1782; Nachlass der Nachsteuer aus dem Verkauf der von Seuferheld'schen Spiegelfabriken im Kastenamt Roth 1790; Isaak Marx, Schutzjude und Kreisfaktor, wegen Forderung an die Lenz'sche Verlassenschaft in Nürnberg 1792; Klara Barbara Uhland zu Schweinau wegen Forderung an die Lenz'sche Verlassenschaft in Nürnberg 1792-1794; Helena Zeulmann, Postbotin zu Erlangen, wegen Forderung an Soph. Charlotte von Böhmer auf Diepoldsdorf 1793; die Untertanen des Klosters Langheim in Eiben, Dörflis, Ploß und Altdrossenfeld wegen der von der Krone Preußen beanspruchten Militärdienstpflicht (Gutachten der Juristenfakultät Leipzig); Müller Eckart zu Fürth wegen der Hölbe'schen Verlassenschaft 1793; Johann Michael Arnold in Ansbach wegen der Verlassenschaft der Mizam in Nürnberg 1793; Sußmann Isaak Brüll zu Schwabach wegen der Verlassenschaft Fried 1794; Georg Lorenz Sonntag, pfälzischer Oberjägermeister zu Birnbaum, wegen Heiratsreverses 1794; Johann Georg Wackerschreiter zu Roßtal wegen seiner Forderung an die von Kreß'sche Eigenherrschaft 1794; Schutzjude Meyer Fränkel zu Fürth wegen Wechselforderung 1794; Lohbauer Elis. zu Fürth wegen ihrer Prozesssache 1795; Schauspieldirektor Morelli 1797; die Hinterbliebenen des Oberleutnants von Hagen wegen der Forderung der Hofrätin Pfeifer 1797; Anna Maria Ittner und Wolfgang Paulus wegen der Verlassenschaft des verschollenen Bäckerknechts Johann Kaspar Paulus von Kornburg o.J.
Amtsbücher / Akten
ger
Medium: A = Analoges Archivalie
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:54 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
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- Fürstentum Ansbach, Zentralbehörden (mit Deputationen und auswärtigen Gesandtschaften) (Tektonik)
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- Fürstentum Ansbach, Kreisgesandtschaft in Nürnberg (Gliederung)
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