Oberste Bergbehörde der DDR (Bestand)
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BArch DF 9
call number: DF 9
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Deutsche Demokratische Republik mit sowjetischer Besatzungszone (1945-1990) >> Industrie und Bergbau
(1946-1959) 1959-1990
Geschichte des Bestandsbildners: Die Oberste Bergbehörde war ein Organ des Ministerrates und wurde 1959 (GBL I, S. 803) mit Sitz in Leipzig gegründet. Zu ihren Aufgaben gehörten: - Sicherung des wissenschaftlich-technischen Vorlaufs zur Verbesserung des Grubenrettungswesens - Kontrolle der planmäßigen Entwicklung der Bergbausicherheit - Beaufsichtigung von Betrieben mit geologischen Untersuchungs- und Gewinnerbeiten - Beaufsichtigung von Kohlegruben und stillgelegten Anlagen - Wiedergutmachung
Bestandsbeschreibung: Zusammengefasster Bestand der Überlieferung folgender Institutionen:
1947 - 1959 Technische Bergbauinspektion
1959 - 1990 Oberste Bergbehörde der DDR Organ des MR zur Ausübung der sicherheitstechnischen staatlichen Bergbauaufsicht und der Aufsicht über das Markscheidewesen. Zuständigkeit für die Betriebe der Bergbauzweige Gewinnung, Erkundung, Aufschluss von Lagerstätten sowie Erhaltung und Verwahrung stillgelegter Bergbauanlagen. Aufsicht auch über die Betriebe der Aufbereitung, Brikettfabriken, Schwelereien, Kokereien, Gruben, Grubenanschlussbahnen und Seilschwebebahnen in Bergbaubetrieben.
Inhaltliche Charakterisierung: Enthält: Jahresberichte der Obersten Bergbehörde und der regionalen Bergbehörden.- Leitungsberatungen.- Erarbeitung von Rechtsnormen.- Explosionen, Rutschungen, Havarien.- Brandschutz, Grubenrettungs- und Gasschutzwesen.- Hohlräume.- SDAG Wismut.- Altbergbau und Wiedernutzbarmachung.- Bergbauschutzgebiete.- Kontrolle der Arbeits- und Produktionssicherheit in Tagebauen, Brikettfabriken, Steinkohlenbergwerken, Kali- und Kupferbergbaubetrieben, Erdöl- und Gasindustrie und im Bereich Steine und Erden.- Markscheidewesen.- Internationale Zusammenarbeit.
Erschließungszustand: Kartei: Schlagworte
Abgabeverzeichnisse: numerisch
Zitierweise: BArch DF 9/...
Bestandsbeschreibung: Zusammengefasster Bestand der Überlieferung folgender Institutionen:
1947 - 1959 Technische Bergbauinspektion
1959 - 1990 Oberste Bergbehörde der DDR Organ des MR zur Ausübung der sicherheitstechnischen staatlichen Bergbauaufsicht und der Aufsicht über das Markscheidewesen. Zuständigkeit für die Betriebe der Bergbauzweige Gewinnung, Erkundung, Aufschluss von Lagerstätten sowie Erhaltung und Verwahrung stillgelegter Bergbauanlagen. Aufsicht auch über die Betriebe der Aufbereitung, Brikettfabriken, Schwelereien, Kokereien, Gruben, Grubenanschlussbahnen und Seilschwebebahnen in Bergbaubetrieben.
Inhaltliche Charakterisierung: Enthält: Jahresberichte der Obersten Bergbehörde und der regionalen Bergbehörden.- Leitungsberatungen.- Erarbeitung von Rechtsnormen.- Explosionen, Rutschungen, Havarien.- Brandschutz, Grubenrettungs- und Gasschutzwesen.- Hohlräume.- SDAG Wismut.- Altbergbau und Wiedernutzbarmachung.- Bergbauschutzgebiete.- Kontrolle der Arbeits- und Produktionssicherheit in Tagebauen, Brikettfabriken, Steinkohlenbergwerken, Kali- und Kupferbergbaubetrieben, Erdöl- und Gasindustrie und im Bereich Steine und Erden.- Markscheidewesen.- Internationale Zusammenarbeit.
Erschließungszustand: Kartei: Schlagworte
Abgabeverzeichnisse: numerisch
Zitierweise: BArch DF 9/...
Oberste Bergbehörde der DDR, 1959-1991
2305 Aufbewahrungseinheiten; 83,5 laufende Meter
Archivbestand
deutsch
Fremde Archive: Bundesanstalt f. Geowissenschaften u. Rohstoffe, Außenstelle berlin und Archiv des Zentr. Geo-Fonds
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 10:58 MESZ