7/6 [Nr. 16,29]: Streitigkeiten zwischen Anna Barbara Oberans, Witwe des württembergischen Stallmeisters Adam Ulrich Oberans, und Prof. Dr. iur. Johann Grave und dem Stipendium Martinianum wegen des Eckhauses Lange Gasse Hafengasse.
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(Neusch. Nr. 45)
UAT 7/ Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (II)
Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (II) >> 5. Baustreitigkeiten, Untergangssachen (1507-1789) >> Baustreitigkeiten, Untergangssachen
1699
Enthält: Bl. 100-104: Verkaufsurkunde, Tübingen 7.8.1699: Anna Barbara Oberans und ihr Kriegsvogt Joh. Steph. Burkmeister, Wittumsrat und Ritterschaft-Syndikus, verkaufen an Joh. Osiander, Prälaten zu Hirsau, das 1684 erkaufte Haus in der Langen Gasse samt Höflein und Gärtlein zwischen Georg Mich. Seeger und Mich. Hausmann, beide Ratsverwandte, vorn an der Gasse, hinten an die Haussmannsche Hofstatt, die bis an die Bayerische Mauer hinaufreicht, stossend. Die lange Rinne gehört dem Mich. Haussmann, die Querrine dem H. Kautter, durch beide muss das Regenwasser abfließen können. Auf dem Haus liegt ein Ewigzins von 13 ß auf Martini an die Stiftsverwaltung. Preis: 1800 fl. bar., korr.
Akte
Baustreitigkeiten, Untergangssachen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:43 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Eberhard Karls Universität Tübingen, UB - Universitätsarchiv
- Universitätsarchiv Tübingen (Archivtektonik)
- B Akademische Zentralorgane (Tektonik)
- Bc Verwaltungsorgane (Universitätsverwaltung) (Tektonik)
- Bc 2 Universitätssekretariat (Tektonik)
- Ältere Universitätsregistratur (15.-19. Jh.) (Tektonik)
- Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (II) (Bestand)
- 5. Baustreitigkeiten, Untergangssachen (1507-1789) (Gliederung)
- Baustreitigkeiten, Untergangssachen (Archivale)