Iwand-Sammlung Pauly (Bestand)
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8SL 039M
Archiv der Evangelischen Kirche im Rheinland (Archivtektonik) >> 8SL Sammlungen >> 8SL 039M Iwand-Sammlung Pauly
Bestandsbeschreibung: Iwand-Sammlung Pauly Hans Joachim Iwand (1899-1960) lehrte nach dem Krieg als Professor für systematische Theologie in Göttingen (1945-1952) und Bonn (1952-1960). Bekannt ist er u.a. durch die Herausgabe der Göttinger Predigtmeditationen, 1958 gründete er zusammen mit Josef Hromadka die Christliche Friedenskonferenz. Dieter Pauly (1946-2001) war Pfarrer in Mönchengladbach. Über Kopien aus der Iwand-Stiftung in Beienrode stellte er eine umfangreiche Dokumentation über Leben und Werk Iwands zusammen, die die Grundlage für die von ihm erstellte Bibliografie bildete (s. Literatur). Inhalt: Vorlesungsmanuskripte; Briefe; biografisches Material; Aufsätze. Literatur: Peter Sänger/Dieter Pauly: Hans Joachim Iwand. Theologie in der Zeit, München 1992; Jürgen Seim: Hans Joachim Iwand: eine Biografie, Gütersloh 1999; Jürgen Seim: Iwand-Studien. Aufsätze und Briefwechsel Hans Joachim Iwands mit Georg Eichholz und Heinrich Held (SVRKG 135), Köln 1999; Bertold Klappert/ Manfred Schulze (Hrsg.): Aus der Umkehr leben. Hans Joachim Iwand 1899-1999 (Veröffentlichungen der Kirchlichen Hochschule Wuppertal 4), Neukirchen-Vluyn 2001. Ergänzende Archivbestände: Nachlass Iwand im Bundesarchiv.
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ