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Enthaeltvermerke: Darin: Gisbert van VARST gen. DIEKGREVE gegen Dam von MERODE (Schuld), 1492; Johann FAESS gegen Dietrich von BURTSCHEID (Schuld), 1494; Reinhard von VEYE gegen Heinrich von BRUYCHUSEN d.J.; Reinhard und Bernd von VELBRÜCK gegen Johann von PALANT, Scheiffart von MERODE-HEMMERSBACH und Alf QUADE bzw. ihre Erben (Bürgschaft), 1515; Heinrich von VERKEN gegen die HURT von SCHÖNECK (Schuld), 1492-97; Johann von VERKEN gegen seinen Vater (Nichteinhaltung eines Vertrages; beabsichtigte Heirat mit einer Magd), 1492; Gemeinde FISCHENICH gegen Johann von ORSBECK (Viehraub); Dreis von FISCHENICH gen. BELL gegen Johann von VERKEN d.J., 1491/92; Dreis und Ulrich von FISCHENICH gegen Heinrich HOEVELER aus HEINSBERG, 1515; Figen VOLMERHUS aus SOLINGEN gegen die Burggräfin zu ODENKIRCHEN, 1487; Heinrich v.d. VORST gegen Wilhelm von NESSELRODE d.J., 1484; Voes von LEWE gegen KLAS von ZISSEN, 1494; Johann VOSS gegen ... (Zerstörung des Hauses BROEMELLEN), 1521(?); Johann von FRAENS gegen Johann IVEN (Schlägerei), 1495; Johann von FRAUWÜLLESHEIM gegen Rabot von PLETTENBERG, Amtmann zu ZÜLPICH, 1500
Diverse Registraturbildner
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.