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Hermann Mesoll (Meisolle, Meysoll), ehelicher Sohn des Bürgers Franz Meysolle zu Alverdissen, gegen Engel Klemme, Witwe des Bürgers Curt Klemmen in Alverdissen (hatte mit ihrem verstorbenen Mann 6 eheliche Kinder), wegen einer Eheklage
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Hermann Mesoll (Meisolle, Meysoll), ehelicher Sohn des Bürgers Franz Meysolle zu Alverdissen, gegen Engel Klemme, Witwe des Bürgers Curt Klemmen in Alverdissen (hatte mit ihrem verstorbenen Mann 6 eheliche Kinder), wegen einer Eheklage
Geistliches Gericht in Lippe >> 7. Nr. 1201 - 1400
1611-1612
Enthaeltvermerke: Enthält auch: Die Zeugen: 1) Herr Superintendent Johann Happenius, 60 Jahre alt (1611); 2) Der Amtmann zu Alverdissen Arnoldtt Jäger (Jegger), (= Amtmann zu Sternberg), 47 Jahre alt (1611); 3) Franz Meysolle in Alverdissen, ungefähr 60 Jahre alt (1611), ernährt sich vom Ackerbau, Vater des Hermann Mesoll, und seine Ehefrau Anneke, ungefähr 60 Jahre alt (1611), Mutter des Hermann Mesoll, und seine Tochter Magdalene Rusche, Halbschwester des Hermann Mesoll, ungefähr 30 Jahre alt (1611); 4) Der Richter zu Alverdissen Wilhelm Schrod (?), ungefähr 50 Jahre alt (1611); 5) Herr Kaspar Stiuarus, Pastor zu Alverdissen, ehelich geboren, ungefähr 41 Jahre alt (1611); 6) Johann Tecklenburg, Schuhmacher zu Alverdissen (Teckenbroch, Teckenburgk), ungefähr 24 Jahre alt (1611), hat des Hermann Mesoll Halbschwester
Geistliches Gericht
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.