Bruderschaft Große Schützengesellschaft (Bestand)
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GS
Stadtarchiv Münster (Archivtektonik) >> Nichtamtliches Archivgut >> Bruderschafts-, Vereins-, Partei- und Unternehmensarchive >> Bruderschaften
[1465-01-01/1998-12-31]
Laufzeit: 1465 - 1998 Umfang: 13 Verzeichnungseinheiten (0,9 lfm.) Zitierung: StdAMs, Große Schützengesellschaft, Nr. ... Geschichte: Die 1557 wiederbegründete "Große Schützengesellschaft", auch "Georgsschützen" oder "St. Jürgen Schützen" genannt, geht auf Vorläuferorganisationen zurück, die bis in das Jahr 1450 zurückreichen. 1774 erfolgte mit der Anlage des Memorienbuches die Erneuerung der Satzung. Die Aufgaben der Schützengesellschaft bestanden neben der Durchführung des jährlichen Schützenfestes in der Übernahme öffentlicher Funktionen in der Stadt; zum Beispiel stellte die Schützengesellschaft in fürstbischöflicher Zeit die Ehrengarde. Während der Weltkriege ruhte das Bruderschaftsleben. Heute umfaßt die Bruderschaft 80 Mitglieder; an der Spitze steht ein Führungsstab von acht Personen. Bestandsgeschichte: Der Bestand wurde am 5.6.1998 durch das Stadtarchiv übernommen und ein Depositalvertrag abgeschlossen. Im März 2004 erfolgte eine weitere Abgabe zur Erweiterung des Bestandes. Inhalt: Historie der Bruderschaften in Münster (1991-1993); Jahresbriefe, Rundbriefe, Generalversammlungen (1955-1983) (2); Kassenwesen (1954-1964) (2); Mitgliederwerbung und -betreuung (1988-1991); Karitative Tätigkeit (1991-1998) (2); Urkunden und sonstige Schriftstücke (1465-1731); Vereinsleben (1954-1997) (3); Zusammenarbeit mit anderen Institutionen (1983-1988). Literatur: 400 Jahre Große Schützen-Gesellschaft. Bruderschaft von 1557 in Münster. Jubelfeier am 28. September 1957, Münster 1957. 425 Jahre Große Schützen. Bruderschaft von 1557 in Münster. Jubelfeier am 9. Oktober 1982, Münster 1982. Aka, Christine, Die Große Schützengesellschaft - Bruderschaft von 1557, in: Historische Bruderschaften in Münster, [Katalog der Ausstellung] Stadtmuseum Münster 26. Februar 1993 bis 6. Juni 1993, Münster 1993, S. 44-47.
Vorwort: Zitierung: StdAMs, Große Schützengesellschaft, Nr. ...Inhalt: Die 1557 wiederbegründete "Große Schützengesellschaft", auch "Georgsschützen" oder "St. Jürgen Schützen" genannt, geht auf Vorläuferorganisationen zurück, die bis in das Jahr 1450 zurückreichen. 1774 erfolgte mit der Anlage des Memorienbuches die Erneuerung der Satzung. Die Aufgaben der Schützengesellschaft bestanden neben der Durchführung des jährlichen Schützenfestes in der Übernahme öffentlicher Funktionen in der Stadt; zum Beispiel stellte die Schützengesellschaft in fürstbischöflicher Zeit die Ehrengarde. Während der Weltkriege ruhte das Bruderschaftsleben. Heute umfaßt die Bruderschaft 80 Mitglieder; an der Spitze steht ein Führungsstab von acht Personen.Historie der Bruderschaften in Münster (1991-1993); Jahresbriefe, Rundbriefe, Generalversammlungen (1955-1983) (2); Kassenwesen (1954-1964) (2); Mitgliederwerbung und -betreuung (1988-1991); Karitative Tätigkeit (1991-1998) (2); Urkunden und sonstige Schriftstücke (1465-1731); Vereinsleben (1954-1997) (3); Zusammenarbeit mit anderen Institutionen (1983-1988).Literatur: 400 Jahre Große Schützen-Gesellschaft. Bruderschaft von 1557 in Münster. Jubelfeier am 28. September 1957, Münster 1957.425 Jahre Große Schützen. Bruderschaft von 1557 in Münster. Jubelfeier am 9. Oktober 1982, Münster 1982.Aka, Christine, Die Große Schützengesellschaft - Bruderschaft von 1557, in: Historische Bruderschaften in Münster, [Katalog der Ausstellung] Stadtmuseum Münster 26. Februar 1993 bis 6. Juni 1993, Münster 1993, S. 44-47.
Vorwort: Zitierung: StdAMs, Große Schützengesellschaft, Nr. ...Inhalt: Die 1557 wiederbegründete "Große Schützengesellschaft", auch "Georgsschützen" oder "St. Jürgen Schützen" genannt, geht auf Vorläuferorganisationen zurück, die bis in das Jahr 1450 zurückreichen. 1774 erfolgte mit der Anlage des Memorienbuches die Erneuerung der Satzung. Die Aufgaben der Schützengesellschaft bestanden neben der Durchführung des jährlichen Schützenfestes in der Übernahme öffentlicher Funktionen in der Stadt; zum Beispiel stellte die Schützengesellschaft in fürstbischöflicher Zeit die Ehrengarde. Während der Weltkriege ruhte das Bruderschaftsleben. Heute umfaßt die Bruderschaft 80 Mitglieder; an der Spitze steht ein Führungsstab von acht Personen.Historie der Bruderschaften in Münster (1991-1993); Jahresbriefe, Rundbriefe, Generalversammlungen (1955-1983) (2); Kassenwesen (1954-1964) (2); Mitgliederwerbung und -betreuung (1988-1991); Karitative Tätigkeit (1991-1998) (2); Urkunden und sonstige Schriftstücke (1465-1731); Vereinsleben (1954-1997) (3); Zusammenarbeit mit anderen Institutionen (1983-1988).Literatur: 400 Jahre Große Schützen-Gesellschaft. Bruderschaft von 1557 in Münster. Jubelfeier am 28. September 1957, Münster 1957.425 Jahre Große Schützen. Bruderschaft von 1557 in Münster. Jubelfeier am 9. Oktober 1982, Münster 1982.Aka, Christine, Die Große Schützengesellschaft - Bruderschaft von 1557, in: Historische Bruderschaften in Münster, [Katalog der Ausstellung] Stadtmuseum Münster 26. Februar 1993 bis 6. Juni 1993, Münster 1993, S. 44-47.
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ