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Weltkrieg 1914 - 1918 und erste Nachkriegsjahre: Maßnahmen zur Sicherstellung der Ernährung
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, E 130 a Staatsministerium
Staatsministerium >> V Militär-und Marinewesen, Erster Weltkrieg und Nachkriegszeit
1914 - 1915
Enthält u.a.: Merkblatt für die städtische Bevölkerung über pfleglichen Umgang mit der tägl. Nahrung (Flugblatt, 1914) Qu. 4; statistische Aufnahme der Vorräte von Getreide und Mehl am 01.12.1914 Qu. 9; Flugblatt "Brotmehrung", ein Wehrbeitrag von einem Unbekannten, Verlag: Gustav Ferdinand Müller, Berlin, Dezember 1914 Qu. 10a; Antrag Württembergs zum Entwurf einer Bekanntmachung betr. den Wochenmarktverkehr (Februar 1915) Qu. 34; Gutachten betr. Beschlagnahme von Malz von Prof. Dr. Lintner, München, vom 24.03.1915, Drucksache 4 S. Qu. 52; Denkschrift über die Regelung des Verkehrs mit Gerste für Gersten- und Malzkaffee-Herstellung von Heinrich Trillich, Nahrungsmittelchemiker, Krailling-München, April 1915, Drucksache 2 S. Qu. 65; "Über die Frage der Beibehaltung der hohen Ausmahlung von Getreide in Friedenszeiten und ihren Einfluß auf die Volksernährung" von Dr. Volkmar Klopfer, Dresden-Leubnitz, Juni 1915, Sonderabdruck 10 S. Qu. 92; Entschließung des Hansa-Bundes, Berlin, zur Preisteuerung (1915), Flugschrift Qu. 114, 113; Entschließung des Sozialdemokratischen Vereins Leipzig-Land zur Ernährungsfrage (1915, Flugschrift 1 S.) Qu. 155; Eingabe des Verbands deutscher Schokolade-Fabrikanten, Dresden, gegen ein Herstellungsverbot für Pralinen vom 30.11.1915 Qu. 176
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.