Auf unserer Webseite werden neben den technisch erforderlichen Cookies noch Cookies zur statistischen Auswertung gesetzt. Sie können die Website auch ohne diese Cookies nutzen. Durch Klicken auf „Ich stimme zu“ erklären Sie sich einverstanden, dass wir Cookies zu Analyse-Zwecken setzen. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen hier einsehen und ändern.
Streitsache des Generalsuperintendenten Dr. Johann
Dieckmann gegen den Konsistorialrat und Senior Mag. Jacob Hackmann,
Pastor an der Kirche St. Nicolai in Stade, wegen beschuldigten
Pietismus'
Anmelden
Um Merklisten nutzen zu können, müssen Sie sich zunächst anmelden.
Streitsache des Generalsuperintendenten Dr. Johann
Dieckmann gegen den Konsistorialrat und Senior Mag. Jacob Hackmann,
Pastor an der Kirche St. Nicolai in Stade, wegen beschuldigten
Pietismus'
Schwedisches Regierungsarchiv >> 2 Inneres (Landessachen) >> 2.2 Spezielle Landessachen >> 2.2 11 Die königliche Dienerschaft >> 2.2 11 18 Die Mitglieder des Konsistoriums
1695-1696
Enthält: Denunziationsschrift des Generalsuperintendenten an die Regierung vom 29. März 1695 wegen der Hackmann'schen Beschuldigungen gegen ihn; Regierungsprotokolle vom 2. und 9. April 1695 über Verhandlungen mit beiden; Schreiben der Regierung an die schwedische Krone vom 13. Juni 1695; weitere Protokolle über Verhandlungen mit Hackmann vom März 1696 wegen erneuter Anzüglichkeiten gegen Dieckmann; weitere Vorstellung Dieckmanns gegen Hackmann vom 4. Juni 1695 (mit Anlage: Schrift Hackmanns an die Mitglieder des Stader Kolloquiums); Schreiben des Generalgouverneurs Erik Graf Dahlberg an die Regierung vom 6. Juli 1695, mit beigefügtem königlichen Antwortschreiben vom 28. Juni 1695 wegen Ahndung der Sache; Gesuch Dieckmanns vom 1. November 1695 um Beendigung der Religionsstreitigkeit; Protokoll über Verhandlungen mit Hackmann vom 5. November 1695, mit Regierungsverfügung wegen Untersuchung seiner Vorwürfe; Gesuch Dieckmanns an die Regierung vom 14. Januar 1696 um Vorlage der gegen ihn vorgebrachten Punkte durch Hackmann, mit nachfolgender Verfügung der Regierung an Hackmann; Protokoll über Verhandlungen mit Dieckmann vom 17. Januar 1696 wegen der vorgebrachten Punkte, mit nachfolgender Verfügung der Regierung an Hackmann vom selben Tag; Schutzgesuche des Vikars Nicolaus Bruns in Geversdorf, von Hackmann des Pietismus' bezichtigt, an die Regierung vom 20. März und 22. Mai 1696, mit Protokoll und Verfügung der Regierung an Hackmann vom 20. März 1696; Schutzgesuch Dieckmanns vom 22. Mai 1696; Protokoll vom 5. Juni 1696; Schreiben der Regierung an den Generalgouverneur vom 8. Juni 1696 wegen königlicher Entscheidung und Beendigung der Streitsache, mit Antwortschreiben Dahlbergs vom 15. Juli 1696
Verzeichnung
Index-Gruppe: frei: GND:119112590:Dahlberg, Graf Erik von
Index-Gruppe: frei: GND:116098961:Dieckmann, Johann
Index-Gruppe: frei: GND:124740316:Hackmann, Jacob
alte Signatur: Rep. 5a Fach 539 Nr. 8
Dieckmann, Johann, Dr., Generalsuperintendent Hackmann, Jacob, Mag., Konsistorialrat, Senior, Pastor, Kirche St. Nicolai, Stade Dahlberg, Erik Graf, Generalgouverneur Bruns, Nicolaus, Vikar, Geversdorf, Pietismusvorwürfe
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.