Ehevertrag zwischen Susanna Helena geborene Kreiser, Witwe des Kupferschmieds Georg Klein, und dem ledigen Kupferschmied Lorenz Straub. Die Braut hat aus ihrer ersten Ehe die Tochter Christina, die mit dem Hutmacher Johann Peter Schnipplen verheiratet ist. Geschlossen wird der Vertrag im Beisein des Zeugmachers Johann Jakob Martin, des Branntweinbrenners ("wasserbrenner") Anselm Rabausch und des Hutmachers Johann Peter Schnipplen als Pfleger bzw. Schwiegersohn der Braut sowie des Kreuzwirts [ehemalige Wirtschaft Zum Goldenen Kreuz, Herdbruckerstraße 9] Johann Melchior Pfister und des Schiffmanns Peter Kässbohrer als Pfleger des Bräutigams.
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Ehevertrag zwischen Susanna Helena geborene Kreiser, Witwe des Kupferschmieds Georg Klein, und dem ledigen Kupferschmied Lorenz Straub. Die Braut hat aus ihrer ersten Ehe die Tochter Christina, die mit dem Hutmacher Johann Peter Schnipplen verheiratet ist. Geschlossen wird der Vertrag im Beisein des Zeugmachers Johann Jakob Martin, des Branntweinbrenners ("wasserbrenner") Anselm Rabausch und des Hutmachers Johann Peter Schnipplen als Pfleger bzw. Schwiegersohn der Braut sowie des Kreuzwirts [ehemalige Wirtschaft Zum Goldenen Kreuz, Herdbruckerstraße 9] Johann Melchior Pfister und des Schiffmanns Peter Kässbohrer als Pfleger des Bräutigams.
A Urk. Heiratsverträge, 709
A Urk. Heiratsverträge A Urkunden Heiratsverträge
A Urkunden Heiratsverträge
1798 März 1.
Archivale
Sprache: Deutsch
Ausstellungsort: Ulm
Aussteller: Susanna Helena geborene Kreiser verwitwete Klein und Lorenz Straub
Siegler: Die Ratsherren Johann Jakob Schad von Mittelbiberach [Lkr. Biberach], Markus Christoph Besser von Thalfingen [Obertalfingen Stadt Ulm], Georg Ludwig Strauß und Michael Glöcklen, Pflegamtsverwalter in Ulm, auf Bitte der Eheleute und Pfleger mit dem größeren Siegel des Pflegamts
Kanzleivermerke: N. 5 (18./19. Jh.); N. 608 (19. Jh.)
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Papierlibell
Siegelbefund: Aufgedrücktes Oblatensiegel aus rotem Wachs; unbeschädigt
Rückvermerke: Inhaltsangabe (18./19. Jh.)
Anmerkungen: Beilagen:
1. Entwurf des Vertrags vom 14. Januar 1798
2. Inventar über den Besitz der Braut vom 25. März 1798
3. Inventar über den Besitz des Bräutigams vom 27. März 1798
Datum: So geschehen Ulm, den 1. martii 1798.
Ausstellungsort: Ulm
Aussteller: Susanna Helena geborene Kreiser verwitwete Klein und Lorenz Straub
Siegler: Die Ratsherren Johann Jakob Schad von Mittelbiberach [Lkr. Biberach], Markus Christoph Besser von Thalfingen [Obertalfingen Stadt Ulm], Georg Ludwig Strauß und Michael Glöcklen, Pflegamtsverwalter in Ulm, auf Bitte der Eheleute und Pfleger mit dem größeren Siegel des Pflegamts
Kanzleivermerke: N. 5 (18./19. Jh.); N. 608 (19. Jh.)
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Papierlibell
Siegelbefund: Aufgedrücktes Oblatensiegel aus rotem Wachs; unbeschädigt
Rückvermerke: Inhaltsangabe (18./19. Jh.)
Anmerkungen: Beilagen:
1. Entwurf des Vertrags vom 14. Januar 1798
2. Inventar über den Besitz der Braut vom 25. März 1798
3. Inventar über den Besitz des Bräutigams vom 27. März 1798
Datum: So geschehen Ulm, den 1. martii 1798.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:15 MESZ
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