Meldungen des Landesentschädigungsamtes Bayern: KZs und Ghettos (alphabetisch sortiert)
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, EL 350 II Bü 332
Beilagen zu C 6 a
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, EL 350 II Landesamt für die Wiedergutmachung Baden-Württemberg: Verwaltungsunterlagen
Landesamt für die Wiedergutmachung Baden-Württemberg: Verwaltungsunterlagen >> 5. Materialsammlung zur NS-Verfolgung >> 5.3 Materialsammlungen und Verzeichnisse über die Judenverfolgung >> 5.3.3 Verzeichnisse
1950
Enthält v.a.: Gutachten und Bescheinigungen über verschiedene KZs, Ghettos und Lager u.a. KZ Lendzin, Judenlager Berg am Laim, Ghetto Bialystok, Ghetto Kowel
Enthält auch: Memorandum über die Ghetto-Internierung der jüdischen Flüchtlinge in Shanghai
Enthält auch: Memorandum über die Ghetto-Internierung der jüdischen Flüchtlinge in Shanghai
Landesamt für Wiedergutmachung Tübingen
1 Bü
Archivale
Berg am Laim, München M
Bialystok (Polen); Ghetto
Kowel (Ukraine)
Ledziny [PL]
Shanghai [CHN]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:46 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik)
- Ober- und Mittelbehörden seit um 1945 (Tektonik)
- Geschäftsbereich Justizministerium (Tektonik)
- Landesamt für die Wiedergutmachung Baden-Württemberg: Verwaltungsunterlagen (Bestand)
- 5. Materialsammlung zur NS-Verfolgung (Gliederung)
- 5.3 Materialsammlungen und Verzeichnisse über die Judenverfolgung (Gliederung)
- 5.3.3 Verzeichnisse (Gliederung)