Verfügungen des Rates (Dekret)
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62101 - 7
62101 Ratsdekrete
Ratsdekrete
1756
Enthält u. a.: Kostenvoranschlag zum Bau eines Schuppens neben der Wohnung des Ratsvoigts im Zimmerhof auf dem alten Platz von Steudners Garten.- Aufstellung von benötigtem Bauholz für Arbeiten an den stadteigenen Gebäuden.- Anzeige zur Reparatur des Lauenturmes.- Unterstützungsgesuch der Witwe des Eisenhammermeisters Petzold.- Anzeige von Reparaturen für die Straßen.- Gutachten zum Zustand der Seidauer Brücke.- Lieferung von Holz für die Röhrbütten.- Nachlass der Johanna Barbara Weißberger.- Beschwerde der Bürger August Heinrich Freiberg und Matthäus Lange wegen Einquartierung von preußischen Soldaten.- Kostenvoranschlag zur Instandsetzung des Wehres bei der Schleifplanmühle.- Anzeige wegen Reparatur der Pulvermühle durch den Pächter Hottenroth.- Anzeige des Pächters des Weinkellers Johann Caspar Andree zur Bezahlung von geliefertem Wein beim letzten Landtag.- Aufstellung über ausstehende Zahlungen des Handelsmann Nitsche.- Reparatur der Stadtmauer.- Anlegung einer Mistgrube auf dem Platz unter dem Schülertor.- Kostenvoranschlag zum Bau/Reparatur der Torhüterwohnung am äußeren Reichentor.- Reparatur der Röhrbütte in der Innenstadt.- Instandsetzung der Straße bei Prischwitz.- Pachtgeld für den Pächter der Schleifplanmühle Bohot.- Antrag der Müller Johann Jannasch und Johann Christian Sommer auf Entschädigung, weil sie ihre Esel nach Dresden zur Oper geben mussten.- Bepflanzung des Stadtwalles mit Linden und Maulbeerbäumen.- Anzeige zu Schäden an städtischen Gebäuden durch starken Wind.- Umbau der Bürgermeisterloge in der Katechismuskirche (ehemalige Maria-Martha-Kirche in der Steinstraße).
Stadtrat Bautzen
Umfang in Blatt: ca. 80 Bl.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.06.2025, 07:46 MESZ