Heinrich von Moers, Bischof zu Münster, bekundet, dass Ludolph von Oer ihm und seinem Stift die Hälfte der Güter Bockenvorde, Wormsberge und acht Gulden Jahresrente, die Kedinghus daraus gekauft hatte, für 90 Mark, die er an den Gütern liegen hatte, und zwei Kämpe genannt Borchkempe zu Stromberg, von denen einer dem Stift verpfändet ist und vier Teiche unterhalb von Stromberg, der unterste Düvelsdik genannt, der dritte Biskopsdik, außerdem Rechte am Hof ton Herbroke mit der darauf bezüglichen Obligation des Grafen von Tecklenburg, verkauft hat. Ludolf behält nur den Garten genannt Hoffgarden beim Hospiz oberhalb der Kirche zwischen dem Fahr- und Fußweg nach Beckum. Der Bischof nimmt Ludolf dafür als seinen Mann an. Zeugen: Dietrich Fransois, Domdechant zu Münster, Johann von Vechtorpe, Ritter, Hermann Volker, Siegler des Hofes zu Münster, Johann von Asbecke, Heinrich von Asscheberghe und Heinrich Mues, Amtmann zu Stromberg. ipso die inventionis sancte crucis