Akten zum Reichskonkordat (Band 19)
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Nachlass Buttmann, Rudolf 155
F XV 331-350
Nachlass Buttmann, Rudolf
Nachlass Buttmann, Rudolf >> Nachlässe >> Nachlass Buttmann, Rudolf >> 6. Politische Tätigkeit
1934
Enthält: 331. Kardinal Schulte an Buttmann vom 11.4.1934: Sendet Abschrift seiner Erwiderung auf den Bericht des Reichsministeriums des Innern vom 13.4.1934 (masch., 19 Bl.); 332. Berckmüller, Gestapo Karlsruhe, an Buttmann vom 16.4.1934: Sendet einen Bericht u.a. über das Verhalten katholischer Geistlicher (masch., 15 Bl.); 333. Otto v. Parseval, Leohaus München, übersendet am 18.4.1934 Abschrift eines Aufsatzes in der 'Schildwache', Basel: "Was der Papst der deutschen Jugend zu sagen hat" (masch., 2 Bl.); 334. Klee an Buttmann vom 28.4.1934: Bedauert, Buttmann nicht mehr in Rom angetroffen zu haben; Buttmanns Antwort vom 11.5.1934; 335. Buttmann an Bischof Berning vom 4.5.1934: Dankt für "Katholische Kirche und deutsches Volkstum"; 336. Buttmann an Bischof Berning vom 8.5.1934: Hofft auf baldige Verhandlungen im Reichsministerium des Innern über Art. 31 Reichskonkordat; 337. Zeitungsartikel aus 'Vaterland', Luzern, vom 12.5.1934: Verhandlungen werden demnächst in Berlin weitergeführt; 338. Promemoria des Vatikans vom 14.5.1934 (masch., 66 Bl.), Kopie mit Anstreichungen Fricks und Randbemerkungen Buttmanns (masch., 71 Bl.); 339. Schmidt-Ott, Präsident der Notgemeinschaft der Deutschen Wissenschaft, an Buttmann vom 15.5.1934: Übersendet Brief Pacellis vom 16.4.1934 in Abschrift; 340. Aktennotiz Buttmanns vom 17.5.1934: Beschlagnahme von Nr. 18 'Der Arbeiter' (katholische Arbeitervereinigung); 341. Briefwechsel sowie Belegexemplar von 'Der Arbeiter' Nr. 18 vom 3.5.1934: Beschlagnahme; wer ist der Verfasser?; 342. Buttmann an die Reichsleitung der NSDAP vom 18.5.1934: Zusage, einen Artikel über das Reichskonkordat für das NS-Handwörterbuch für Recht und Gesetzgebung zu schreiben; 343. Dr. Conrads Vermerk über die kirchenpolitische Lage im katholischen Gebiet vom 19.5.1934 (handschriftlich 10 Bl., masch. Abschrift 6 Bl.); 344. Zeitungsartikel aus der 'Frankfurter Zeitung' vom 19.5.1934: "Staat und Kirche"; 345. Flugblatt mit der im Rundfunk verbotenen Pfingstmontags-Ansprache von Bischof Bares vom 21.5.1934; 346. Pressebüro Krauss, Berlin-Lichterfelde, 23.5.1934: Blütenlese aus dem 'Brunnen' (masch., 2 Bl.); 347. O. von Parseval, Leohaus München, an Buttmann vom 22.5.1934: Bericht über die Anstellung von Paul Beck, mit Nachtrag (masch., 4 Bl.), Buttmanns Antwort vom 26.5.; 348. Dr. Friedrich Weber, Bund Oberland, übergibt am 24.5.1934 Buttmann einen Brief von Polizeidirektor Antz an ihn (Weber) vom 16.2.1934 über Kirche und Staat (masch., 5 Bl.); 349. Zeitungsartikel aus 'Der Deutsche' vom 27.5.1934: Arbeitsdienst und Arbeitsspaß; 350. Dr. Staab, 'Westfälisches Volksblatt', an Buttmann vom 31.5.1934: Katholische Verbände, insbesondere Jugendverbände, Buttmanns Antwort vom 5.6.1934
Akten
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:41 MESZ
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