Verschiedene Strafgerichtssachen
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Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 38 T 5 Nr. 133/2
BG. 21. 16.
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 38 T 5 Gesamtarchiv Schenk von Stauffenberg: Akten Burggrub-Greifenstein
Gesamtarchiv Schenk von Stauffenberg: Akten Burggrub-Greifenstein >> B Kriminalgerichtsbarkeit, auswärtige Beziehungen >> B 1 Kriminalgerichtsbarkeit und Auseinandersetzungen mit dem Hochstift Bamberg und der Markgrafschaft Bayreuth darüber
1707-1708, 1721-1724
Enthält v.a.: Auseinandersetzung mit dem Bambergischen Zentamt Ebermannstadt, der Bambergischen Regierung und dem Ritterkanton Gebirg um die Ahndung der Tötung der Jüdin Fradel Schlamin beim Wirt Felix in Heiligenstadt durch einen sich beim Greifensteiner Jäger aufgehalten habenden fremden Jäger (1707-1708); Ahndung der Erschießung des Brandensteinischen Jägers Barthel Leopold durch Wolfgang Adam von Brandenstein zu Wüstenstein zwischen Veilbronn und Leidingshof durch Bambergische Malefizamt und Einlegung einer Kaution für ihn durch Philipp Adam Sigmund Schenk von Stauffenberg (1721-1722)
Enthält u.a.: Schenk von Stauffenbergische Jurisdiktionsrechte in Seelig; Ahndung der Verwundung der Witwe Margareth Lohrmann von Heiligenstadt durch den Davidla genannten Sohn des dortigen Juden Löw-Mayer (1722); Flucht des Juden Davidla; Auseinandersetzung zwischen dem Ritterkanton Gebirg und dem Bamberger Konsistorium um die Ahndung des von Hans Hönisch und Kunigunde Knauer von Stücht begangenen Unzuchtvergehens
Enthält u.a.: Schenk von Stauffenbergische Jurisdiktionsrechte in Seelig; Ahndung der Verwundung der Witwe Margareth Lohrmann von Heiligenstadt durch den Davidla genannten Sohn des dortigen Juden Löw-Mayer (1722); Flucht des Juden Davidla; Auseinandersetzung zwischen dem Ritterkanton Gebirg und dem Bamberger Konsistorium um die Ahndung des von Hans Hönisch und Kunigunde Knauer von Stücht begangenen Unzuchtvergehens
3 cm
Archivale
Brandenstein, Herren von -
Brandenstein, Wolfgang Adam von - zu Wüstenstein
Davidla; Jude in Heiligenstadt
Felix; Wirt in Heiligenstadt
Fradel Schlamin; Jüdin in Heiligenstadt
Hönisch, Hans; Stücht
Knauer, Kunigunde; Stücht
Leopold, Barthel; Brandensteinischer Jäger
Lohrmann, Margarethe; Witwe in Heiligenstadt
Löw-Mayer; Jude in Heiligenstadt
Schenk von Stauffenberg, Philipp Adam Sigismund; (Amerdinger Hauptstamm), Hofrat, Oberamtmann zu Senftenberg, 1688-1724
Bamberg BA; Hochstift
Bamberg BA; Hochstift; Ämter; Ebermannstadt
Bamberg BA; Hochstift; Malefizamt
Bamberg BA; Konsistorium
Ebermannstadt FO; Amt
Gebirg, Ritterkanton der Reichsritterschaft in Franken
Greifenstein, Heiligenstadt BA; Jäger
Heiligenstadt BA; Davidla (Jude)
Heiligenstadt BA; Felix (Wirt)
Heiligenstadt BA; Fradel Schlamin (Jüdin)
Heiligenstadt BA; Jude Davidla
Heiligenstadt BA; Jude Löw-Mayer
Heiligenstadt BA; Jüdin Fradel Schlamin
Heiligenstadt BA; Lohrmann, Margarethe (Witwe)
Heiligenstadt BA; Löw-Mayer (Jude)
Heiligenstadt BA; Wirt Felix
Leidingshof, Heiligenstadt BA; Ermordung des Brandensteinischen Jägers Barthel Leopold
Seelig, Waischenfeld BT; Jurisdiktion
Stücht, Heiligenstadt BA; Hönisch, Hans
Stücht, Heiligenstadt BA; Knauer, Kunigunde
Veilbronn, Heiligenstadt BA; Ermordung des Brandensteinischen Jägers Barthel Leopold
Wüstenstein, Wiesenttal FO; Brandenstein, Wolfgang Adam von
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:42 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen (Archivtektonik)
- Deposita (ohne FAS - Dep. 39) (Tektonik)
- Gfl. und Frh. Schenk von Stauffenbergische Archive (Tektonik)
- Gesamtarchiv Schenk von Stauffenberg (Tektonik)
- Gesamtarchiv Schenk von Stauffenberg: Akten Burggrub-Greifenstein (Bestand)
- B Kriminalgerichtsbarkeit, auswärtige Beziehungen (Gliederung)
- B 1 Kriminalgerichtsbarkeit und Auseinandersetzungen mit dem Hochstift Bamberg und der Markgrafschaft Bayreuth darüber (Gliederung)