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Verschiedene Kirchen- und Schulangelegenheiten, Bd. 09
Enthält u. a.: Hilfsweise Beeidung der Ledigkeit und Verlobung durch Carl August Leberecht Steinmüller, Dresden und Charlotte Louisa Götz, aus Gnadenfeld (Oberschlesien) (Bl. 4-5).- Bestrafung wegen Anmaßung der Jungfrauen- bzw. Junggeselleneigenschaft trotz vorehelichen Geschlechtsverkehrs (Kirchenfalsum) von Johann Traugott Krause, Steinbrecher, Liebethal und seiner jetzigen Ehefrau sowie Johann Gottfried Hauswald, Bauer, Dobra und seiner jetzigen Ehefrau (Bl. 6-7).- Bestrafung wegen Anmaßung der Jungfrauen- bzw. Junggeselleneigenschaft trotz vorehelichen Geschlechtsverkehrs (Kirchenfalsum) von Karl Gottlieb Kohl, Hufenbesitzer, Borlas und Christiane Friederike geb. Kästner, aus Obercunnersdorf (Bl. 8-9).- Hilfsweise Beeidung der Ehefähigkeit und Verlobung des Carl August Martin, Schullehrer und Kandidat der Theologie, Erdmannshain und Charlotte Emilie Schlieter, aus Danzig, Tochter des Ludwig Schlieter, Privatmann (Particulier), jetzt Freiberg, vorher Berlin (Bl. 10-11).- Erörterung über die Sicherung des weiteren Lebensunterhalts des Wilhelm Heinrich Robert Uding, 20 Jahre, Schneidergeselle, derzeit in Haft wegen Diebstahls, der die letzten 12 Jahre im Krankenhaus verbracht hat und erst mit 20 Jahren konfirmiert wurde (Bl. 12-15).- Benachrichtigung des August Friedrich Werner, Cämmerswalde, darüber, dass Christiane Caroline geschiedene Walther, geb. Schneider, Rechenberg von ihrem ehemaligen Mann Johann Gottlieb Walther, Bermann, Reichenau mit der Maßgabe geschieden wurde, dass eine neue Verheiratung nur "nach Beschaffenheit der Umstände" erfolgen dürfe, da ihre Gesundheit durch Geschlechtsverkehr "wesentlich gefährdet werde" (Bl. 16-24).- Hilfsweise Beeidung der Ehefähigkeit und Verlobung des Johann Philipp Weber, Messerschmiedemeister, Pirna, Sohn des Ferdinand Weber, Bauerngutsbesitzer, Weinbergen (Galizien) und Johanne Sophie Franz, Schandau (Bl. 24-25).- Hilfsweise Beeidung der Ehefähigkeit und Verlobung des Carl Friedrich Hopfe, Speisewirtschaftspächter, Schandau, aus Lobschütz (Meiningen) und Christiane Amalie Haselhorst, Dresden-Neustadt (Bl. 26-29).- Hilfsweise Beeidung der Ehefähigkeit und Verlobung des Carl Samuel Günther, Dresden und Marie Magdalene Gottschalk, Dresden (Bl. 30-31).- Überprüfung der Identität der Johanne Christiane verwitwete Schüttig, geb. Leonhard, Dresden, weil ihr Mann Friedrich August Schüttig, verabschiedeter Schützenkorporal, den sie in Wermsdorf geheiratet hat, in Frankfurt/Main als ledig gestorben ist (dort nur Anwerbung lediger Soldaten) (Bl. 32-33).- Hilfsweise Beeidung der Ehefähigkeit und Verlobung der Johanne Christiana Friederika Furkert, Dresden und Johann Gottlieb Fleischer, Schlossermeister, Lommatzsch, da der Vater der Braut sich vor 14 Jahren heimlich entfernt hat (Bl. 34-35).- Hilfsweise Beeidung der Ehefähigkeit und Verlobung des Gotthelf Ritzscher, geschieden, Dresden und Juliana Christiana Jeremias, aus Tharandt, später Dresden und Prag, Tochter des Jeremias, Badegrundstückspächter, Tharandt (Bl. 36-37).- Berichtigung des Taufbucheintrags des Friedrich Ludwig Boulanger (Bl. 38-41).- Widerspruch gegen die Eintragung als Vater in das Kirchenbuch des Carl Gottlieb Müller, Müller, Rauschenbach für das letztgeborene Kind seiner Ehefrau, da er seit zwei Jahren keinen Geschlechtsverkehr mehr mit ihr hatte (Bl. 42-44).- Eheliche Legitimierung der Maria Anna Louisa falsch Diftant, richtig Diskant, aus Mannheim durch ihre Eltern Carl Adolph Pöppelmann, geheimer Finanzkanzlist, Dresden und Maria Anna Elisabeth Pöppelmann, geb. Diskant, Dresden (Bl. 45-46).- Änderung des Taufbucheintrags der Augusta Sidonia von Abel in Scheunert, Dresden, außereheliche Tochter der Theresa Scheunert und des von Abel, Forstakademist, seinerzeit Tharandt, jetzt Stuttgart, nachdem der Mutter vom Vater des Schwängerers Geld angeboten wurde (Bl. 47-48).- Gesuch um Erlass des Wehrdienstvorbehalts (halbtüchtig außerhalb der Linie), um heiraten zu können des Carl Gotthelf Adam, auf dem Damperhäuschen bei Friedrichstadt (Bl. 49-54).- Hilfsweise Beeidung der Ehefähigkeit und Verlobung der Johanna Antonia Lehnert, aus Bilin (Böhmen) und Carl Friedrich Ferdinand Starke, Hofpostillon (Bl. 55-56).- Gesuch um Erlass des Wehrdienstvorbehalts durch Carl Gottlieb Baumgarten, Johnsbach, um heiraten zu können; Antwort des Kriegsministeriums, dass die Dienstpflicht einer Heirat nicht entgegensteht (Bl. 57-58, 78-81).- Gesuch um Erlass des Wehrdienstvorbehalts durch Friedrich Gotthelf Kirsten, Bergarbeiter, Georgenfeld (Bl. 59-60).- Hilfsweise Beeidung der Ledigkeit und Verlobung des Andreas Christian Kier, Zuckerarbeiter bei der Zuckersiederei-Compagnie Dresden, Dresden, aus Hostropp (Schleswig) und Anna Giese, Dresden, aus Oberfüll, Hannover (Bl. 61-62).- Hilfsweise Beeidung der Ehefähigkeit des Johann Heinrich Wöhler, Schmiedemeister, Großenhain, aus Warmsdorf (bei Travemünde) und Christiane Eleonore Schmidt, Großenhain (Bl. 63-64).- Beschwerde der, Johanne Christiane Winkler, Ehefrau des Bergmanns und Steinkohlearbeiters Winkler, Altweißig wegen dessen Inhaftierung (Bl. 64-71).- Widerspruch gegen die Eintragung als Vater in das Taufbuch des Adolph Theodor Rosenau, Musiker, Dresden für das außereheliche Kind seiner inzwischen geschiedenen Ehefrau Friedericke Elonore Rosenau (Bl. 82-87).
Kreisdirektion Dresden
Akten
Information on confiscated assets
Further information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person who submitted a compensation claim for damage caused by Nazi persecution. If the application was submitted by a person other than the persecuted person, this other person is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecuted person, if there is one, is noted. In the sources, the persecuted person is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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