Das Kloster Rot übernimmt auf Ansuchen Kaiser Maximilians II. eine Bürgschaft über 4000 fl Kapital gegen eine Schadlosverschreibung des Kaisers. Die Verhandlungen für ihn übernimmt sein Hofrat Johann Achilles Ilsung und der Landvogt in Ober- und Niederschwaben Georg Ilsung zu Trutzberg. Auch das Kloster Weißenau ist an der Bürgschaft beteiligt. Im Jahr 1582 übernimmt das Kloster abermals eine Bürgschaft über 4000 fl Kapital gegen eine Schadlosverschreibung Kaiser Rudolfs II. und eine Erklärung seines Landvogts in Schwaben, Maximilian Freiherrn von Ilsung, die jährlichen Zinsen in Höhe von 200 fl zu bezahlen. Die Summe versucht der kaiserliche Beauftragte, Hans Christoph von Pflaumern, bei der Freifrau Anna von Baumgarten zu erheben, die sich bei dem Kloster darüber erkundigt. Das Ansuchen des von Pflaumern, sich in Nebenverschreibungen gegen die Freifrau einzulassen, lehnt Abt Martin ab, der eine andere Geldquelle anweist. - Beiliegend die Original-Schadlosverschreibung Rudolfs II. mit 2 Kopien und die Verschreibung des Freiherrn von Ilsungen mit 1 Kopie