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K. Otto III. bestätigt die Schenkung von Neustadt, Homburg (Haenburc), Amorbach, Schlüchtern und Murrhardt an das Bistum Würzburg und erklärt Neustadt nach der Metropolitenkirche zu Würzburg für die erste und würdigste Kirche dieser Diözese.
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K. Otto III. bestätigt die Schenkung von Neustadt, Homburg (Haenburc), Amorbach, Schlüchtern und Murrhardt an das Bistum Würzburg und erklärt Neustadt nach der Metropolitenkirche zu Würzburg für die erste und würdigste Kirche dieser Diözese.
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, R-US Urkundenselekt
Urkundenselekt >> 1. 794-1299
993 Dezember 12
Urkunden
Ausstellungsort: (Tilleda)
Siegler: Otto III.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Das nachgemachte oder einer anderen Urkunde entnommene aufgedruckte Kaisersiegel Ottos gut erhalten
Vermerke: Auf der Rückseite: "Dignitas huius ecclesie videlicet quod proferri debeat Monasteriis Amorbach et Murrhart (et Sluchtere), que monasteria Karolus dedit sancto Burkardo quam dignitatem Otto Imperator confirmat"
Besonderheiten: Fälschung (vgl. Rettberg 2,333 f.). Kopie in Urbar C: StAWt-R Lit. A Nr. 1919, fol. VIII.
Druck: Schmidt, Diplomatische Nachrichten, Beil. Num. 6.; vgl. RI 1109.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.