Alexander Sigmund [Pfalzgraf von Neuburg] (voller Titel), Bischof von Augsburg, belehnt Markward (Marquard Gottfrid) Schenk Freiherr von Stauffenberg für sich selbst und als Lehenträger der gesamten Familie der Freiherren Schenk von Stauffenberg mit einem leibfälligen Hof zu Scheppach, der Koppenbrunner Hof genannt, mit Haus und Stadel zwischen der Gemeinde und Franz Mayer, dessen einzelne Grundstücke, Gülten und Zinsen genannt werden. Der Hof ist derzeit im Besitz von Jakob Sigmund Bauer, wurde von Markwart Gottfried Schenk Freiherr von Stauffenberg und die Familie der Freiherren Schenk von Stauffenberg mit lehenherrlichem Konsens von dem kurbayrischen Kämmerer und Obristen Joseph [Ignatius] Freiherr vom Stain gekauft und rührt vom Hochstift Augsburg zu Lehen. Die Gerechtigkeiten des Ausstellers, des Hochstifts Augsburg und anderer Rechteinhaber bleiben davon unbeeinträchtigt, wie es das Lehenrecht des Ausstellers und des Hochstifts Augsburg besagt. Der Belehnte soll dafür dem Aussteller und dem Hochstift Augsburg getreu und gewärtig sein, ihren Nutzen fördern und sie vor Schaden bewahren und auch ansonsten alles tun, was ein Lehenmann seinem Lehenherren von Billigkeits- und Rechtswegen schuldig und pflichtig ist.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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